die Linguistin im Gespräch
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Multi-Lingual Stories.
00:00:03: Heute habe ich euch die liebe Anna Hermisch mitgebracht, manche von euch kennen sie vielleicht weil die Anna und ich schon sehr lange zusammenarbeiten mittlerweile.
00:00:11: wie lang ist es jetzt schon Anna?
00:00:13: Sonst fünf Jahre.
00:00:14: Fünf
00:00:15: Jahre feiern wir heuer!
00:00:16: Jetzt im Juni hatten wir das oder?
00:00:20: Genau
00:00:21: im Junich hatten wir fünfjähriges und ich hab's komplett übersehen.
00:00:24: Es tut mir leid.
00:00:27: Und Anna Herzlich willkommen im Podcast zum zweiten Mal für dich.
00:00:32: Dankeschön!
00:00:32: Du bist heute hier, weil du mittlerweile auch bei mir die Ausbildung aufgeschlossen hast zur Linkflussmehrsprachiketzberaterin und ich freue mich sehr dass du dich noch einmal bereit erklärt hast deine Geschichte deiner Perspektive Deine Erfahrung hier mit uns zum Teil Erzähl.
00:00:47: kurz stelle ich kurz vor wer bist du?
00:00:49: wo liebst du nach?
00:00:50: Wo bald?
00:00:51: Wer ist deine Familie?
00:00:54: Lass uns Dich kennen lernen.
00:00:56: Ja, also ich bin Anna.
00:00:57: Ich bin Mehrsprechkeitsberaterin.
00:01:00: Habt ihr Ausbildungen zur Linkfluss-Mehrsprechkesperaterin im letzten Jahr absolviert?
00:01:05: Das heißt, ich hab' im Januar meine Abschlussarbeit eingereist und ich lebe in Mexiko mit meiner Familie.
00:01:14: Zu meiner Familie gehören mein Mann und unsere Zöchter.
00:01:18: Wir leben in Mexico City noch!
00:01:21: Das hast du erwähnt weil wir jetzt nach acht Jahren Mexiko nach Deutschland ziehen.
00:01:28: Das wird ein ganz spannendes neues Kapitel, ich gehe zurück in meine Heimatstadt aber für meinen Mann und meine Töchter wird es das erste Mal sein dass sie in Deutschland leben und in Deutschland die Schule besuchen und so eben das richtige Leben kennenlernen.
00:01:49: Wachsen ja nicht nur zweisprachig auf, sondern insgesamt vier Sprache.
00:01:54: Nimm uns ganz kurz mit wie es dazu kam.
00:01:57: Genau!
00:01:58: Ich bin in Kasastan geboren und Kasastans per se.
00:02:01: hier auch ein mehrsprachiges Landmulting-Pod könnte man sagen.
00:02:07: Und ich bin im Alter von sechs, sieben Jahren nach Deutschland gezogen, bin mit Deutsch und Russisch aufgewachsen, habe dann halt eben in der Schule meine Sprachen gelernt, Englisch und Französisch Bin ich an die Uni gegangen, um chinesisch zu lernen.
00:02:21: Sinologie habe ich studiert und in China habe ich meinen Mann kennengelernt der Mexikaner ist.
00:02:27: Und wir haben zunächst
00:02:29: ja die
00:02:30: ersten Jahre immer nur Englisch gesprochen bis wir dann nach Mexiko gezogen sind und ich nach und nach spanisch gelernt habe.
00:02:38: das heißt ja einer Familie.
00:02:40: Also wirklich täglich leben wir unsere Mehrsprachigkeit.
00:02:43: Ich spreche mit meinen Kindern meist russisch, aber ja so wie die Dynamik es halt hergibt sprechen sie natürlich hier im Land auch spanisch.
00:02:55: Unsere Familiensprache ist englisch und ja... Die Große geht auf die deutsche Schule.
00:03:02: Aber ich unterstütze sie dann natürlich weil jesen ganz viel auf Deutsch und wir hören ganz viele Horak in deinen Liedern.
00:03:13: Ich habe es jetzt schon gesagt, wir arbeiten jetzt seit fünf Jahren zusammen.
00:03:16: Wahnsinn wie die Zeit vergeht.
00:03:18: ehrlich!
00:03:20: Du hast mich in meiner Arbeit sehr lange begleitet.
00:03:24: vieles wäre ohne dich überhaupt nicht möglich gewesen auf der Art und Weise wie's möglich war.
00:03:31: dem Podcast gibt es in der Form, wie sie ihn heute gibt.
00:03:34: Ich glaube ich auch nur mehr weil du gekommen bist und mich da lange Zeit sehr stark beim Podcast unterstützt hast.
00:03:39: das heißt du hast meine Herangehensweise und meiner Arbeit schon sehr gut gekannt eigentlich.
00:03:45: und dann kam die Möglichkeit die Ausbildung bei mir zu machen.
00:03:50: Was war für dich zu der ausschlaggebende Punkt, dass du gesagt hast ja ich möchte da wirklich tiefer einsteigen und ich will mich da jetzt für zwölf Monate committen.
00:03:58: Das ist ja auch nicht ohne vor allem mit zwei kleinen Kindern das mir wirklich dieses Wissen zu erwerben und diese Erfahrungen auch zur Erwerbung die Zeit zu investieren.
00:04:09: was war für Dich das oder Ausschlaggebente Grund?
00:04:13: hatte ja schon den Bezug beruflich sozusagen zu dem Thema.
00:04:18: Und natürlich, ich hatte auch die Möglichkeit durch die Arbeit mit dir immer näher an die Beratung ranzukommen aber darf immer einen Schritt weg weil ich bin ja nicht die Expertin.
00:04:31: also ich kann vieles zu vielen Sachen sagen Wenn es dann wirklich um das Fachwissen geht, das fehlte ein bisschen.
00:04:38: Beziehungsweise... Es war etwas was ich von dir gelernt habe und ich vertraue wieder hundert Prozent nicht dass du mir ins Schmarren
00:04:46: erzählst!
00:04:47: Nein, das war ja ganz klar.
00:04:48: aber ich mag's wenn Sachen Hand und Fuß haben.
00:04:51: also Das ist generell so in meinen vielen Lebensbereichen von mir so Und wenn die Sachen Hand & Fuß haben hat man ja auch gleich ein ganz anderes Auftreten die Selbstsicherheit.
00:05:05: Ich weiß wovon ich rede, das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern da wurde ganz lange dran geforscht und da gibt es Studien zu – nicht nur die eine!
00:05:16: Und ich kann dir auch belegen von wem?
00:05:20: Also wenn man dann irgendwie schon mit dem Thema anfängt Eigentlich gar keine Basis hat, wird es schwer zu argumentieren.
00:05:30: Und ja das Thema war einfach zu präsent in meinem Leben um dann nicht auch wirklich konkret auch sagen zu können, nee ich weiß das.
00:05:40: Ich möchte das jetzt einmal hier ganz klar sagen, ich weiß dass.
00:05:46: Bevor die Ausbildung gestartet ist, das war im Jena- Und du wusstest da ja schon zwei, drei Monate vorher, dass das beginnen wird.
00:05:56: Du wusstst wann es startet?
00:05:58: Gab's irgendwelche Bedenken die du vorher gehabt hast und was waren die?
00:06:04: Ja also Zeit war der Faktor.
00:06:07: Also wirklich wirklich der mir Sorge gemacht hat eine der ersten Aufgaben in der Ausbildung war auch ein Ausblick.
00:06:14: Ein positiver negativer war für mich tatsächlich unmöglichen, einen positiven Ausblick zu formulieren.
00:06:22: Weil ich so... Ich habe mir Selbstdruck gemacht.
00:06:26: Natürlich wollte ich dich nicht enttäuschen und Zeit mit einem kleinen Kind das noch nicht in den Kindergarten geht, auf jeden Fall auf die Mütter gebraucht.
00:06:37: Vor allen Dingen Kind, dass lange Zeit lang auch oft krank war.
00:06:41: Ich hatte wirklich Sorge, ich wusste nicht wie es weitergeht.
00:06:48: Zum Glück hatte sich das überhaupt nicht bestätigt, die Sorge.
00:06:54: Also es dann losging mein Mann und ich gesprochen – und das war klar!
00:06:58: Ich brauche jetzt Zeit, ich brauche Ressourcenzeit für mich selbst um mit dem Thema zu beschäftigen Und wir haben Zeiträume gefunden.
00:07:08: Es war überhaupt kein Thema und es war aber auch klar, dass wir jetzt gewisse Änderungen zwar in unserem Leben, Lebensstil und unserer Woche haben.
00:07:21: Aber das ist ja alles absehbar.
00:07:24: Das ist nicht für immer.
00:07:26: Irgendwann kommt dann noch wieder der Zeitpunkt wie sich anpendelt oder sich wieder verändert weil es eh nie immer alles gleich.
00:07:35: Wirklich super geschafft.
00:07:36: Ich habe alle Zeit der Welt gehabt, wobei wirklich ins Insicht waren ja die ersten drei Monate und danach war es eh schon deutlich entspannter.
00:07:50: Wenn du jetzt zurückblickst – ich weiß nicht, dass ihr da dich erinnern kannst – aber was denkst Du?
00:07:54: Wie viele Stunden hast Du so in etwa aufwenden müssen für die Ausbildung?
00:08:00: Das war am Anfang wirklich viel.
00:08:02: Der erste Text war sehr anspruchsvoll und man musste ja zusätzlich wieder in dieses wissenschaftliche Lesen reinkommen, aber dann ... Woche für Woche ging das besser und zum Schluss waren das dann so fünf Stunden würde ich sagen... Also zum
00:08:20: Schluss meiste gegen Ende der Ausbildung?
00:08:23: Genau!
00:08:24: Gegen Ende des letzten Quartals.
00:08:29: Das heißt, wenn man veranschlagt für das erste Quartal oder die ersten beiden Quartale so fünf bis zehn Stunden mit ihr gegen zehn am Anfang und dann kommt man ganz gut zurecht.
00:08:42: Ja es wird auf jeden Fall zunehmend leichter also weil man einfach auch wieder weiß wie's geht.
00:08:51: Da ist ja auch viel Übung dabei!
00:08:54: Sinn der Sache, dass ihr die Texte selber lest und nicht alles vorgekaut bekommt.
00:08:57: Damit ihr eben genau diese Übung bekommt, die ihr nachher dann auch braucht um selbst euch weiterbilden zu können, um selbst mal einen neuen Text oder so zur Hand nehmen zu können.
00:09:07: Sehr gut!
00:09:08: Das heißt dein größtes Bedenken das du hattest deine größte Sorge Die Zeit hat sich dann eigentlich relativ schnell aufgelöst für dich Und es war ein fix integrierter Bestandteil einfach eures Lebens.
00:09:20: Ja, das war dann auch gar keine Aufgabe.
00:09:24: So ein Task nicht mehr sondern... Das war etwas wo man sich jede Woche drauf gefreut hat was gibt es Neues und auf die Coles sowieso hat man also die Vorfreude auf den Colen.
00:09:36: ich hab's mir nicht nehmen lassen.
00:09:38: Ich konnte ja nur an der Hälfte der Cols teilnehmen wegen der Zeitverschiebung aber diese Coles habe ich mich nicht nehmenlassen egal ob ich müde krank oder im Urlaub war.
00:09:50: Ja, das war so schön.
00:09:52: Ja, voll schön!
00:09:56: Es hat einen beflügelt... es hat nicht behindert sondern beflügelt.
00:09:59: also das war etwas was einfach dazugehört und auch jetzt fehlt weil es jedes mal so viel Energie geschenkt hat.
00:10:09: Das ist halt Spaß gemacht.
00:10:11: Voll schön!
00:10:12: Das ist auch etwas dass mich sehr berührt hat muss ich sagen während dieser ersten Ausbildungsrunde.
00:10:19: Man hat immer Erwartungen, wenn man in irgendetwas hineingeht.
00:10:22: Und manche werden erfüllt und manche nicht.
00:10:25: Es kommen immer Dinge vor allem, wenn was zum ersten Mal gemacht wird.
00:10:29: Du bist Teil der ersten Ausbildungsrunde gewesen – das war für mich auch super aufregend!
00:10:34: Es kamen immer Dinge, die man sich gar nicht ausdenken konnte, weil sie einfach nicht Teil des Horizonts sind.
00:10:41: Und du bist nicht die Einzige?
00:10:42: Es gab einige, die gesagt haben ... Die Ausbildung ist meine Mietheim.
00:10:48: Kennst du diese Videos auf Instagram, wenn es dann heißt zu einer Selfcare ist nicht nur Badewanne und in Ruhe Kaffee trinken sondern das können auch ganz andere Dinge sein.
00:10:57: Und plötzlich hat sich herausgestellt dass für ganz viele von euch die Ausbildung ein Teil der Selfcare geworden ist was mich unglaublich berührt hatte.
00:11:08: Absolut, absolut.
00:11:10: Gerade ja auch wenn man... Also es ist komplett anders, wenn man Vollzeit oder Teilzeit arbeiten geht.
00:11:16: Ich bin halt mit einem kleinen Kind zu Hause und das ist Food for the Brain!
00:11:23: Man fühlt sich gleich bestärkt in dem, dass man was Wichtiges macht und etwas, was einem Spaß macht und nicht Doomscroll irgendwie auf dem Handy abhängt sondern wirklich was Gutes für sich, für die Seele und fürs Gehirn macht.
00:11:40: Und für die Welt im Endeffekt?
00:11:42: Ja
00:11:42: das ist dann ein nächstes Schritt aber in den
00:11:45: Sinn.
00:11:46: Genau!
00:11:48: Was mich ja jetzt gleich zum nächsten Punkt bringt, du hast das ja schon gesagt.
00:11:51: Du warst vorher natürlich... also du hast da vor der Ausbildung natürlich nicht beraten bei mir aber du warst immer im Community-Management dabei d.h.
00:11:59: du hast auch viel mitgelesen was sich getan hat.
00:12:01: Du hast gesehen was die Mütter im Altilling von Moment am Club für Sorgen haben welche Fragen, die haben welche Erfolge dich feiern und ich weiß dass du dir da auch immer so deine Gedanken dazu gemacht hast.
00:12:12: ein bisschen mittlerweile bist du ein sehr aktiver Auch für mich essenzieller Teil der Beratungen geworden in meinem Programm.
00:12:23: Was hat sich jetzt für dich verändert?
00:12:25: Das war ja so das Ziel, dass du dann nachher selbstsicherer da stehen kannst wenn du jetzt Anna vorher und Anna nachher vergleichst.
00:12:33: was hat sich für dich verändert?
00:12:34: Ja die Sicherheit auf jeden Fall indem ich mich auch bewege und es macht einfach so viel Spaß Manchmal, ich bin halt... Na, seit fünf Jahren arbeite ich für dich.
00:12:47: Seit sechs Jahren kenne ich dich.
00:12:49: Das Thema Mehrsprechkeit begleitet mich eh schon mein ganzes Leben und dann plötzlich merkt man dass das aber nicht selbstverständliches Wissen ist.
00:12:59: Die Bubble hat das so ein bisschen für mich das Gefühl erweckt, das sind ja allgemein bekannte Informationen.
00:13:06: also das müsste doch jeder wissen!
00:13:09: Und dann kommen manchmal Fragen die mir Ja, zu mich schon fast banal erscheinen.
00:13:16: Aber man beantwortet die mit eben kompletter Sicherheit und diese Eltern schauen einem dann in die Augen und man sieht wie da ein Licht aufgeht.
00:13:29: Stimmt!
00:13:30: In anderen Lebensbereichen funktioniert das ja auch.
00:13:33: Oder na klar, macht total Sinn habe ich mir aber nie Gedanken drüber gemacht und dass man denen verhelfen kann zu diesem nächsten Schritt.
00:13:41: Ihr wisst es ja eher alle Aber guck mal für die Mehrsprechkeit funktioniert das auch Und dann ist den Leuten wirklich nachhaltig geholfen.
00:13:54: Also das können die dann nicht mehr vergessen, wenn einmal so ein Licht aufgegangen ist.
00:13:59: Dass es so spannend zu beobachten macht einfach unglaublich viel Freude da zu sehen was bei den Familien passiert und wieviel auch Dankbarkeit die haben.
00:14:11: also die Dankbarheit sieht die Menschen.
00:14:15: Es wird gesagt, man kommt Nachrichten.
00:14:18: Zum Teil bekomme ich Privatnachrichten.
00:14:21: Danke, dass du auch Teil dieses Teams bist und ... Ja, das ist wahnsinnig toll diese Arbeit so dankbar.
00:14:33: Voll schön!
00:14:33: Ich kann das ja nur zurückgeben an dich?
00:14:36: Ich bin auch so dankba, dass Du jetzt dabei bist.
00:14:39: und einer Sache muss ich jetzt kurz ... Einer Sache muss ich jetzt kurz erwähnen.
00:14:43: Ich muss das jetzt einmal öffentlich sagen, weil das war für mich ein Moment wo mir echt das Herz übergegangen ist und wo ich auch stolz muss ich sagen auf uns beide war.
00:14:53: Auf was wir auch gemeinsam uns aufgebaut haben.
00:14:56: Es ist auch nicht selbstverständlich dass man fünf Jahre zusammen im Team arbeitet und immer noch so gut aufeinander zu sprechen ist.
00:15:03: Das war wie vor ein paar Monaten.
00:15:07: Das ist mir noch nie passiert, aber eine halbe Stunde vor dem Call ist mir totenübel geworden.
00:15:14: Mir war so schlecht mein Kreislauf ist zusammengesagt ich also es war keine Chance.
00:15:20: und dann habe ich dir in der Nachricht geschrieben und gesagt Anna Ich kann nicht und du so geht sich aus Und dann hast du eine halbe Stunde später den Call für mich gemacht, während ich im Bett gelieben bin und nicht gewunden habe.
00:15:34: Ich war einfach nur dankbar, dass das möglich war!
00:15:39: Also auch an dieser Stelle ein offizielles Dankeschwenn hat sich...
00:15:45: Ja, ich freue mich, dass ich das jetzt machen kann weil es ging halt vorher nicht.
00:15:50: Das ging einfach vorher nicht.
00:15:54: Da war ich einfach auch unsicher und die Basis war nicht da.
00:15:58: Vieles kommt natürlich auch mit der Übung, aber dieser Grundstein muss erst mal gelegt werden.
00:16:04: Ja!
00:16:05: Da sprichst du jetzt noch einen spannenden Punkt an, der glaube ich auch für alle, die jetzt gerade so in der Ausbildung drinnen stecken vielleicht wichtig zu hören ist.
00:16:15: Du bist im Jänner fertig geworden?
00:16:17: Und seit Jänner berätst du eigentlich laufend ... Also sehr regelmäßig und auch schon relativ viele Familien in dieser Zeit.
00:16:27: Was hat sich zwischen Jena, wir haben jetzt Ende Juli wo wir diese Folge aufnehmen?
00:16:32: Was hat dich da nochmal für dich verändert im Vergleich zum Beispiel zu den ersten Praxisfällen die du in der Ausbildung noch gemacht hast?
00:16:39: Naja ich muss gestehen Ich bin eigentlich nicht mehr nervös.
00:16:45: Ich weiß nicht, ob das etwas Gutes ist oder ob es eher... Das zeigt, dass
00:16:49: du sicher geworden bist.
00:16:51: Ja!
00:16:51: Ich kann ich selbst sein und ich bringe halt einen anderen Humor mit.
00:16:55: Ich bringe andere Perspektiven mit.
00:16:58: Und das ist ja auch etwas was wir in der Lernforschung dann auch gelernt haben aus der Leranforschungs-Wissen.
00:17:05: Dass ein entspannter Körper, ein entspanter Geist einfach produktiver ist.
00:17:13: Wenn ich entspannt an einen Beratungsgespräch gehe, mir fallen dann auch viel schneller Sachen ein die ich hier und da noch gelesen habe.
00:17:25: die ich vielleicht aus meinem eigenen Leben als Beispiel hervorbringen kann, weil manchmal wird man doch nach Tipps gefragt.
00:17:33: Wie mache ich diese da jenes?
00:17:34: Und dann fallen einem Dinge einfach viel besser ein, weil man entspannter ist.
00:17:38: Wenn man so verkrampft an einen Thema geht hat man eine Checkliste.
00:17:41: Ich muss das ansprechen und sagen verdammt, ich habe dies vergessen!
00:17:45: Das war jetzt in der falschen Reihenfolge.
00:17:47: aber wenn es die Übung da ist und man entspanter an die Sache geht... Fließt das einfach viel, viel besser.
00:17:56: Auch an dieser Stelle jetzt von mir an dich ein riesengroßes Kompliment.
00:18:01: Alleiner schon in dieser Podcastaufnahme merkt man dass hier eine ganz andere Anna heute sitzt als zum Beispiel bei der ersten Podcast Aufnahme.
00:18:10: Das ist genau dieses.
00:18:12: es fließt und das ist einfach viel leichter Und die Sicherheit ist da und die Klarheit ist da.
00:18:20: mein Ziel ja auch für euch in der Ausbildung.
00:18:22: und das was du jetzt angesprochen hast dieser Weg, der nach der Ausbildung dann noch weitergeht.
00:18:29: Das ist das was sich viele noch gar nicht vorstellen kann wenn sie drinnen stecken und wenn sie noch so nervös sind was ihr auch völlig normal ist und wenn Sie noch die Checklisten haben was auch völlig die sich nicht vorstellen können, dass sie da hinan wachsen werden.
00:18:43: und ich sage immer natürlich wächst du dahin an.
00:18:46: Das ist ein natürlicher Prozess in der Erfahrung, der eigentlich unvermeidbar
00:18:51: ist.
00:18:51: Ja ja das ist genau so wie das Gehirn kann nicht dazu lernen wenn es die Übung hat.
00:18:58: Sei es jetzt bei der Sprache.
00:19:02: Exakt!
00:19:03: Es kann nicht nicht lernen.
00:19:05: absolut richtig.
00:19:07: Gibt es irgendetwas, dass ich dich fragen hätte sollen und nicht gefragt habe?
00:19:11: Irgendetwas wo du dir gedacht hast?
00:19:13: das möchte ich erzählen.
00:19:15: Aber das ist jetzt nicht zur Sprache gekommen.
00:19:19: Eine Erkenntnis die ich noch hatte vor allen Dingen in Verbindung mit der Ausbildung weil je mehr man weiß, desto mehr weiß man was man nicht weiß.
00:19:31: aber auch sieht man halt auch was andere Menschen halt nicht wissen.
00:19:37: wirklich, weil ich seit zwölf Jahren im Ausland lebe und weil eigentlich mein ganzes Leben Mehrsprachigkeit ja auch lebe.
00:19:46: Ich sehe wie viel Misinformationen, wie viele falsche Informationen, wie viel Halbwissen immer noch kursiert.
00:19:53: manchmal wenn man in dieser Bubble drinsteckt denkt man so das müssten doch jetzt alle wissen.
00:19:58: Aber wenn man dann rausgeht und durch die Praxisfälle, aber auch ganz viel was ich hier halt auch erlebe im Bekanntenkreis an der Schule wo meine Tochter war.
00:20:08: Das ist eine bilionguale Schule da sind eben ganz viele biliongoale Familien.
00:20:13: Und wie sehr.
00:20:16: das klingt vielleicht jetzt überheblich?
00:20:18: Aber wie sehr uns die Welt braucht.
00:20:22: Es ist einfach unfassbar dass Missinformation oder halb Knowledge den Leuten, den Familien und Eltern wirklich langfristig und manchmal für immer das Leben verbaut.
00:20:40: Das klingt dramatisch.
00:20:43: Manchen kann das nicht alle können das nachvollziehen.
00:20:46: aber wenn mir Väter oder Mütter erzählen seit sechs Jahren bereue ich es weil mir eine Erziehe gesagt hat Ich soll doch bitte nicht Und ohne Begründung, weil ich sage, wieso hat er dir dann gesagt du sollst zu Hause kein Englisch sprechen?
00:21:03: Nur das wird kontraproduktiv am Deutsch lernen.
00:21:07: Ich so in... Warum?
00:21:10: Du sprichst zuhause kein Deutsch!
00:21:12: Du kannst keinen Deutsch!
00:21:13: In der Schule lernt sie Deutsch!
00:21:15: Wieso sollt... Inwiefern nimmst du dem Deutsch was weg wenn du zu Hause Englische
00:21:19: sprichest?!
00:21:22: Also ja... Sprachen, die aufgegeben wurden oder auch gar nicht erst angefangen.
00:21:28: Ja gestartet sind und das ist halt wirklich nachhaltig Menschen, die Angst haben dass sie zu viele Fehler machen und deswegen nie eine Sprache sprechen und man sagen kann hey das schaffst du?
00:21:40: Oder wir schaffen was gemeinsam.
00:21:42: Das ist ein Prozess.
00:21:43: Du musst nicht heute alles geben Was du noch lernen kannst Und es ist wirklich so.
00:21:52: Ich bin so froh, dass es mehr und mehr von uns gibt, die auch wirklich wissen, wovon sie sprechen.
00:21:59: Und den Eltern Mut machen können – nicht nur Mut machen sondern auch das Werkzeug an die Hand geben kann wie es funktionieren kann.
00:22:09: Wir sind eine Bewegung der Beziehungs- und Bedürfnisorientierten Mehrsprachigkeit.
00:22:15: eins möchte ich jetzt noch kurz herausstreichen für diejenigen, die jetzt zuhören und sich denken oh das wäre was für mich vielleicht oder das klingt spannend.
00:22:24: Was bei dir jetzt auf eine völlig selbstverständliche Art und Weise immer durchgeklungen ist und ich finde es sehr cool dass das für dich natürlich total selbstverständlich ist aber auch das ist etwas was für viele nicht selbstverständliches und was die Linkflussmethode von vielen anderen was draußen unterwegs ist unterscheidet das ist nämlich der holistische Zugang.
00:22:43: Ja, ich komme aus der Sprachwissenschaft.
00:22:45: Da liegt doch mein großes Herz natürlich.
00:22:47: Sonst hätte ich das nicht studiert bis zum Doktorat aber das alleine reicht einfach nicht aus um Kinder.
00:22:56: Ich nehme jetzt das Wort von der Nikola Schmidt artgerecht mehrsprachig zu begleiten.
00:23:02: da braucht es vielmehr da braucht seinen holistischen Blick drauf.
00:23:05: und ja darum schauen wir die Lernforschung Aber nicht nur dass Auf die Entwicklungspsychologie, wir schauen auf die Motivationstheorie.
00:23:13: So was grundlegend!
00:23:14: Das ist jetzt wieder der Bereich wo du vorhin gesagt hast naja und darum gehen glaube ich auch so viele aus unserem Programm raus und sagen Ich habe so viel gelernt nicht nur für die Mehrsprachigkeit sondern fürs Leben Weil wir es einfach holistisch angehen, weil wir den ganzen Menschen sehen.
00:23:32: Und wenn ich beziehungs- und bedürfnisorientiert arbeiten will dann kann mich das nur machen, wenn ich bereit bin den ganzen menschen zu sehen und alle Bedürfnisse zu sehen nicht nur die in Bezug auf die Sprache sondern was braucht es für eine gute positive Entwicklung?
00:23:47: Genau!
00:23:47: Ich finde das
00:23:48: herrlich wie selbstverständlich dass bei dir eigentlich so mitgeschwungen ist während der ganzen Podcastfolge Weil das die Welt ist, in der wir beide uns bewegen.
00:24:00: Ich sagte ja diese Bubbeln, in denen ich lebe... Das ist so selbstverständlich.
00:24:05: aber ich muss auch sagen in der Ausbildung wie viele Aha-Momente ich hatte.
00:24:10: Also zu jedem Thema dann im Bezug auf meine Kinder, auf mich und andere Bekannte wo ich dann auf einmal auch meine Beziehung zu anderen Menschen ganz anders bewerten konnte weil ich sage na klar!
00:24:23: Und ja, es ist also wirklich Therapie in einem gewesen.
00:24:29: Ausbildung und Therapien einen.
00:24:32: Selbst
00:24:32: Therapie?
00:24:33: In dem Fall!
00:24:33: Weil Therapeutin bin ich natürlich
00:24:35: keiner und so
00:24:36: arbeite ich auch in der Ausbildung nicht.
00:24:38: Nein nein klar aber weil man halt sich selbst auch mit sich selbst sitzt und dann über die Themen ja reflektiert.
00:24:46: ob das jetzt Motivationsforschung ist war auch ganz ganz interessant für mich
00:24:53: Super spannend.
00:24:55: Ich glaube, wir haben alles gesagt?
00:24:57: Ich glaube ich brauche dich auch nicht fragen was du jetzt jemandem sagen würdest der überlegt die Ausbildung zu machen oder nicht!
00:25:06: Nein also es ist... So, so wertvoll.
00:25:14: Was soll ich sagen?
00:25:15: Ich bin ein wandelnde Werbetrommel für dich weil einfach so an alles was du machst glaube und es hat alles Hand und Fuß und das ist wahnsinnig, Wahnsinnig toll!
00:25:28: Wir beide freuen uns auf jeden Fall weil wir auch immer die Ausbildung jetzt machte lernt die Anna natürlich auch aus der Teamsite kennen du ja nicht nur mittlerweile bei der Betreuung der Familien unterstützt, sondern auch unterstützt und begleitet mit mir gemeinsam in der Ausbildung.
00:25:46: Und da auch Fragen beantwortest und Community Management machst und auch da zur Seite stehst natürlich auch aus einer Perspektive die ich nicht bieten kann nämlich derjenigen, die das selber schon durchlaufen hat und die auch versteht wie es ist wenn man darin entsteckt.
00:26:01: Und wir beide freuen uns sehr über alle, die jetzt noch zur dritten Runde dazustoßen wollen.
00:26:07: Die dritte Runde startet am ersten Oktober.
00:26:11: Wir sind super aufgeregt oder?
00:26:13: Die Hälfte der Plätze sind bereits vergeben!
00:26:15: Ich könnte gar keine größere Freude haben.
00:26:20: Das Interesse ist enorm.
00:26:23: ich bekomme täglich zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Anmeldungen für die Infoliste.
00:26:30: das heißt Auch die restlichen Plätze werden wahrscheinlich noch relativ schnell vergeben sein.
00:26:35: Du hast bis zu dem September-Zeit dich zu entscheiden, davor müsstest du dir bitte einfach den Infofolder holen.
00:26:42: das geht über den Link in den Schornots.
00:26:44: melde es dich ganz unkompliziert dafür an bekommst den Info folder zugeschickt den liest du Dir in Ruhe durch und dann meldest du Dich für ein Gespräch bei mir an Und dann treffen wir uns gemeinsam.
00:26:56: Dann schauen noch einmal, ob das wirklich passt auf beiden Seiten und wenn alles passt, dann bekommst du von mir einen Einladungslink zur Anmeldung.
00:27:04: Und dann bist Du mit Anna und mir gemeinsam zwölf Monate lang gemeinsam in der Ausbildung und bereits in einem Jahr hast Du schon Deine ersten Familien beraten!
00:27:13: Nämlich tatsächlich da.
00:27:16: Ja Liebe Anna vielen herzlichen Dank dass Du Dir heute Zeit genommen hast mitten im Umzugs-und Pack Stress in Mexiko.
00:27:25: Sehr gerne.
00:27:26: Ich freue
00:27:26: mich sehr, es wird spannend für uns in der gleichen Zeitzone zu sein und ich freu mich sehr wenn wir uns hoffentlich bald dann auch endlich persönlich sehen können.
00:27:37: Ja!
00:27:37: Ich weiß, ich dachte nicht um Armen.
00:27:39: alles gut, ich merke das.
00:27:40: jedes mal wenn ich dran denke sage ich mir du darfst sie nicht um armen schießen oder hage.
00:27:45: okay vielen herzlichen dank.
00:27:52: Danke fürs Zuhören bis zum Ende und ich freue mich riesig, wenn du das nächste Mal wieder dabei bist.
00:27:57: Wenn es wieder heißt hallo und herzlich willkommen bei Maltilingual Stories!