Mehrsprachig in Simbabwe: von Ablehnung zu totalem Spaß
Diese Folge ist für dich, wenn du dich fragst, ob Mehrsprachigkeit unter deinen Umständen überhaupt möglich ist. Und sie zeigt, was passieren kann, wenn Klarheit, Haltung und Begleitung zusammenkommen. Denn was passiert, wenn du die einzige Person bist, die deine Sprache an dein Kind weitergeben kann – und dir irgendwann klar wird: So wie bisher funktioniert es nicht mehr?
Ute lebt mit ihrer Familie in Simbabwe, arbeitet dort als Augenärztin und ist die einzige deutschsprachige Bezugsperson ihrer beiden Kinder. Deutsch war lange kaum präsent – bis der Punkt kam, an dem klar war: Wenn sich etwas ändern soll, dann braucht es einen echten inneren Shift.
Ute erzählt offen von Frust, Zweifel, Chaos im Kopf – und davon, was sich verändert hat, als sie begonnen hat, Mehrsprachigkeit bewusst und mit Unterstützung anzugehen. Heute sprechen ihre Kinder selbstverständlich Deutsch. Sie sind stolz darauf und nutzen die Sprache aktiv.