die Linguistin im Gespräch
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Multilingual Stories.
00:00:02: Ich freue mich riesig, dass ich dir heute die Lieben Nadja vorstellen darf und dass sie sich in Nairobi Zeit genommen hat mit uns ein bisschen an einen Teil ihrer Geschichte zu teilen.
00:00:14: Liebe Nadja!
00:00:15: Herzlich Willkommen.
00:00:15: bitte stelle dich doch einmal direkt vor.
00:00:18: Wer bist du?
00:00:18: Was machst Du?
00:00:19: Was treibt dich an?
00:00:20: Hallo
00:00:20: Bettina!
00:00:20: Vielen lieben Dank für die Einladung.
00:00:22: Ich freue mich sehr, dass ich heute hier sein kann.
00:00:24: Ja, ich bin Nina Dja.
00:00:25: Ich bin Mama von zwei Kindern und lebe mit den beiden in Nairobi.
00:00:30: Voll schön.
00:00:31: Wir haben schon ein bisschen ein paar Hoppolas gehabt heute weil Nairobi funktioniert natürlich nicht immer alles so wie wir uns das vorstellen würden aber es ist alles gut.
00:00:41: Ich freu mich riesig, dass du hier bist jetzt... ...ich muss ein bisschen nachfragen einfach weil ich weiß, dass Du ein sehr spannendes schon hinter dir hast, du hast ursprünglich ja Politikwissenschaften studiert wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
00:00:55: Schon einen sehr spannenden Lebensweg hinter dir.
00:00:58: Wie bist du überhaupt in Afrika gelandet?
00:01:00: Nimm uns ein bisschen mit!
00:01:01: Also,
00:01:01: ich habe ganz richtig Politikwissenschaft studiert und bin dann nach meinem Studium bei einer deutschen Entwicklungshilfeorganisation gelandete und war dort zuerst in der Zentrale in Deutschland und bin mit denen zusammen in den Südsudan gegangen – nach Dubai.
00:01:18: Es war eine sehr spannende und sehr interessante Zeit auch weil Privileg und Glück hatte, die Unabhängigkeit des Südsodan mitfangern zu können.
00:01:29: Also sehr prägend!
00:01:30: Und dann habe ich dort damals meinen Ex-Mann kennengelernt und wir haben dann zusammen entschieden dass wir nach Kenia gehen um dort eine Safari Lodge zu bauen.
00:01:42: also das ist auch so ein bisschen mein beruflicher Hintergrund zum einen eben die Entwicklungszusammenarbeit Aber auch zehn Jahre, jetzt die letzten zehn Jahre habe ich im Hotelgewerbe gearbeitet in der Tourismusbranche.
00:01:56: Also im Hotel-Gewerbe und in der Terrorismusbranche gearbeitet?
00:02:00: Das klingt ja... also wenn ich jetzt an mich denke, ich komme ja auch ursprünglich aus der Touristik.
00:02:04: Das klingelt ja alle sehr reibungslos auf den ersten Blick.
00:02:10: Aber das waspert ihr doch mit Sicherheit nicht!
00:02:13: Ihr habt entschieden eine Lodge mitten im Nirgendwo zu bauen
00:02:18: Ganz genau.
00:02:20: Ja, ganz genau!
00:02:21: Also wir haben einen tollen Platz gefunden in einer Konservenz in einem Naturschutzgebiet und da war aber nichts.
00:02:29: also Wir mussten alles dann immer aus Nairobi vier stundenlang auf dem Schotterstraß auf der Schotta Piste da in die Lodge beziehungsweise dazu der Baustelle fahren.
00:02:40: Es ist alles mit nem fantastischen Team damals von uns auch gebaut worden Und das war schon eine tolle Erfahrung auch, besonders als man dann das fertige Produkt gesehen hat und die ersten Gäste willkommen heißen konnte nachdem wir das eröffnet hatten.
00:02:57: Also es war ne sehr spannende Zeit, es waren herausfordernde Zeit auch aber ja möchte ich nicht missen.
00:03:05: also eins kann ich dir heute schon sagen nur ein Online-Business aufgebaut habe.
00:03:12: Ich bin mir sicher, dass du da ganz viele Skills gelernt hast die dir auch in Zukunft helfen werden auch wenn man jetzt vielleicht die Verbindung noch nicht unbedingt immer so verzieht.
00:03:22: Definitiv
00:03:23: nehme ich aus meiner alten Arbeit viele Skills mit und bin natürlich auch froh das sich die dann anwenden kann wenn ich mit meiner Link Flows Ausbildung fertig bin.
00:03:37: Teilnehmerin der zweiten Runde der Linkfluss-Ausbildung hoffe ich sehr stolz bin.
00:03:41: Wie kommt eine Politikwissenschaftlerin aus der Entwicklungshilfe über die Lodge auf die Idee, eine Ausbildung zur Mehrsprachigkeitsberaterin zu machen?
00:03:52: Nach zehn Jahren aufgehört in dem Safari Business und in der Lodge zu arbeiten und wollte mich auch aufgrund von Wechseln in meinem persönlichen Leben komplett beruflich neu orientieren.
00:04:05: Und so bin ich dann im Grunde genommen auf die Ausbildung gestoßen und dachte mir, das ist was womit ich mit Herz und Seele dabei sein kann.
00:04:17: Das ist etwas, was mich persönlich auch aus meinem persönlichen Hintergrund betrifft.
00:04:21: Ich habe zwei Kinder, die wachsen zweisprachig auf.
00:04:24: Ja, das war ... ja, das is'was, was sich ganz für mich alleine machen wollte und mir selber wieder eine neue Karriere aufbauen möchte, wo ich mein Herzblut mit reinlegen kann.
00:04:37: Und so bin ich dann eben dahin gekommen, dass ich mich für die Ausbildung, für die zweite Ausbildungsrunde angemeldet habe.
00:04:44: Ich hatte dich auf dem Instagram-Kanal entdeckt und fand das unglaublich relatable was du in Bezug auf Mehrsprachigkeit gesagt hast.
00:04:53: Ich hab mich da zum ersten Mal auch so verstanden gefühlt und so abgeholt gefühelt, Alles ganz reibungslos funktioniert, dass es Hiccaps gibt.
00:05:04: Dass ich aber auch nicht alleine dastehe mit den Herausforderungen die die Mehrsprechkeit so mit sich bringen kann.
00:05:09: und dann kam auch auf einmal dieser Flyer beziehungsweise dieser Post das ist eben in die zweite Ausbildungsrunde geht Und ich dachte mir okay jetzt musst du dir das einfach mal genauer anschauen.
00:05:22: Das hört sich super spannend an.
00:05:23: Ich bin mich mit ihr in Kontakt getreten und wir hatten ein tolles Gespräch.
00:05:29: Du hast mich aufgenommen in die zweite Runde.
00:05:33: Das war ein ganz, ganz toller und ganz schöner Moment.
00:05:36: Und
00:05:37: er kann das auch bei mir sehr hängen geblieben der Moment, wo du gesessen bist.
00:05:42: Aber darf ich jetzt mitnehmen machen?
00:05:45: Ich sehe natürlich...
00:05:49: Ja, nee, das ist super.
00:05:51: Also das war wirklich ... oder kriege ich heute noch Gänsehaut.
00:05:57: Das war wirklich so ein schöner Moment und da bin ich auch also wirklich sehr froh.
00:06:02: Und freue mich drauf, ja.
00:06:06: Hast du erwähnt?
00:06:08: Du hast gesagt, dass du auch für Mehrsprachigkeit brennst und dass dich das auch selber betrifft.
00:06:14: Ich nehme an, dass das ja auch etwas mit der Geschichte zu tun hat.
00:06:17: Also nicht nur damit, dass deine eigenen beiden Kinder zweisprachig aufwachsen sondern du lebst natürlich auch in einem sehr multilingualen Umfeld.
00:06:26: Wie hat das auch deine Begeisterung für die Mehrsprachigkeit gefüttert?
00:06:30: Ist vielleicht das richtige Wort, oder wo kommt das her?
00:06:33: Wo ist für dich so der Ursprung von deiner Begeesterung für eine Mehrsprache?
00:06:37: Vielleicht liegt es ja auch ganz woanders.
00:06:40: Ja da musste ich tatsächlich noch ein Stück zurückgreifen und zwar nämlich wie ich aufgewachsen bin.
00:06:45: also Ich bin meine Mama als Deutsche mein Papa ist gewürdiger Libanese Und ich habe leider die arabische Sprache als Kind nicht mitbekommen.
00:06:58: Und da lag immer irgendwie schon so der Knackpunkt, weil ich auch jetzt nach hinein das Gefühl habe dass mir dadurch ein Teil meiner Identität ein Stück weit erpacken gekommen ist und das wollte ich zum Beispiel nie für meine eigenen Kinder.
00:07:15: Deshalb war es mir schon einmal sehr wichtig, dass ich mit ihnen Deutsch rede.
00:07:20: Dass sie ihre Großeltern verstehen können, ihnen kommunizieren können weil für mich war das nicht möglich.
00:07:28: Meine libanesischen Großelter haben weder Englisch noch Deutsch geredet und da war halt die Kommunikation sehr sehr limitiert und ich bin im Nachhinein der festen Überzeugung Ich weiß, dass auf viele Geschichten, die ich von ihnen persönlich erfahren hätte können sind da verloren gegangen Und das kann ich halt nicht mehr zurück holen.
00:07:49: Und dann lebe ich natürlich jetzt hier in einem Land, wo wir vierzig bis fünfzig unterschiedliche Sprachen haben also indigene Sprachen.
00:07:59: Ich habe dann auch viel mit kenianischen Freunden gesprochen und hab dann immer mal so nachgefragt wie viele Sprachen sprecht ihr denn eigentlich?
00:08:07: Es kommen immer mindestens drei raus.
00:08:09: und dann habe ich mir zum Teil auch angeguckt werden diese Sprachenden eigentlich eine Kinder weitergegeben?
00:08:17: Da ist auch wieder so ein Ding, dass viele indigene Sprachen nichts an die Kinder weitergegeben werden.
00:08:23: Weil Englisch halt im Vordergrund steht und Swahili Und das war auch noch mal so einen Ausschlag geben.
00:08:30: Die Idee Mensch da kann man ja doch aber was machen?
00:08:33: und dann natürlich auf.
00:08:36: Also wir haben generell ist Nairobi und da wo ich wohne und auch die Kinder.
00:08:41: die Schule meiner Kinder Ist sehr gemixt und sehr international mit ganz verschiedenen Sprachen.
00:08:47: Und da gibt es natürlich die Mama, die Katalan an ihr Kind weitergeben möchte.
00:08:52: Aber nicht so genau weiß wie sie's machen soll oder es fällt halt ein bisschen hinten runter weil sie dann eher spanisch mit ihrem Mann spricht und jetzt auch noch Englisch in der Schule dazu kommt.
00:09:02: also das sind zu ganz spannende Familienkonstellationen und das hat mich natürlich auch sehr inspiriert dazu sagen Jetzt!
00:09:10: Mehrsprachigkeitsberaterin Das ist ein Feld mit Zukunft
00:09:14: Voll schön.
00:09:14: Ich liebe diese Kombination aus der persönlichen Motivation, aus der eigenen Geschichte heraus.
00:09:20: und dann hast du ja gemacht das ich ja als Business Perspektive mega cool finde.
00:09:24: Du hast ja quasi bevor du dich angemeldet hast schon so ein bewusst unbewusstes Assessment deiner Umfeld ist gemacht um zu schauen wie realistisch es überhaupt Kann ich mir aber gut vorstellen, dass es wahrscheinlich auch die eine oder andere Sache gegeben hat.
00:09:42: Obwohl wie wir das erste Mal gesprochen haben warst du ja schon sehr gut informiert und du wusstest bereits Ich will das unbedingt machen und hast eigentlich nur darauf gewartet, dass ich sage Ja ist bei deinem Platz.
00:09:52: gleichzeitig möchte ich gern von dir hören, gab es vielleicht doch die eine oder andere Sache wo du bedenken hattest?
00:09:59: Oder wo du Sorgen hast das in Bezug auf die Ausbildung.
00:10:02: Vielleicht magst du uns da kurz ein bisschen mitnehmen und uns dann auch erzählen wie deine Erfahrung in der Ausbildung tatsächlich war Wenn du heute zum ersten Mal hier bist, herzlich willkommen in meiner Welt.
00:10:13: Ich freue mich riesig, dass du hier bist!
00:10:15: Ich vermute mal das dir diese Folge jemand weitergeleitet hat der sich gedacht hat.
00:10:20: genau du musst es hören weil das könnte genau das richtige für dich sein.
00:10:23: also gibt's da draußen vielleicht jemanden der sich denkt Du wärst die oder der perfekte Mehrsprachikärtsberaterin.
00:10:30: Wenn dich das so anspricht im Herzen und du dir denkst, du jetzt schon spürst, oh mein Gott ja, das wär's.
00:10:36: Dann melde dich direkt über die Shownots, über den ersten Link, denn du dort findest an zur Info-Liste.
00:10:42: Wir schicken dir dann ganz unkompliziert den Infofolder für die Ausbildungsrunde, die am ersten Oktober zwölf und zwanzig startet zu.
00:10:49: Du kannst dir in aller Ruhe alles durchlesen – ganz unverbindlich!
00:10:52: Und dann kannst du dich bei mir für ein Gespräch menten.
00:10:54: Jetzt aber direkt weiter in der Folge mit der Liedung Nadja.
00:10:59: größte Sorge so war, dass ich fachlich vielleicht nicht mitkomme.
00:11:03: Weil ich natürlich keinen sprachwissenschaftlichen Hintergrund habe.
00:11:09: also akademischen sprachlichen wissenschaftlichen hintergrund auch gar nichts weiter in Bezug auf Pädagogik und ich dachte mir
00:11:18: aber
00:11:18: bei der Anmeldung okay versuchen wir es jetzt einfach mal und hatte dann auch im ersten Quartal geht das ja um Wissen.
00:11:29: Und da die Texte waren schon herausfordernd, muss ich sagen.
00:11:35: Ich kann mich noch an den ersten Text erinnern, denen wir gelesen haben... Das war schon heftig!
00:11:45: Was dabei aber auch sehr geholfen hat Deine Videos, die immer so eine schöne Einführung gegeben haben am Anfang auch.
00:11:53: Und natürlich dann auch die Meetings, die dann immer angeboten wurden und die wir mitgemacht haben der Austausch mit anderen das du eben auch immer gesagt hast wenn ihr Fragen habt kommt her fragt es ist so wichtig!
00:12:09: Jetzt im Nachhinein muss ich sagen dass ich einige Texte jetzt nochmal wieder lese Und sich auf einmal so der Bogen irgendwie spannend und dann so kleine große Ah-Momente kommen, das finde ich super interessant.
00:12:24: Das bringt einen natürlich auch dadurch.
00:12:28: Ja es hat ja einen Grund warum die Ausbildung zwölf Monate dauert.
00:12:31: Das ist für manche sicher auch etwas was sie direkt gleichzeitig... In keiner Welt könnte ich dieses Angebot seriös über drei Wochenenden machen oder auch nicht einmal über drei Monate.
00:12:44: Aus genau dem Grund, weil es ein komplexes Thema ist wo es wahnsinnig viele Informationen dazu gibt und weil man sich da einarbeiten muss und dann werden viele Dinge auch erst später klar.
00:12:56: so ah darum ging's da!
00:12:58: Weil man es erst verstehen kann wenn man drinnen ist
00:13:02: Genau, ganz genau.
00:13:03: Und das hatte ich mir auch sogar aufgeschrieben, dass die... Also dieses eine Jahr an Ausbildung ist ne tolle Zeit, ist ein richtig guter Zeitrahmen weil ja auch von je so viele Themengebiete abgedeckt werden.
00:13:17: also es ist ja nicht nur das Wissen sondern dann kommt ja auch das Lernumfeld mit dazu verschiedene Lernmethoden, die Motivationstheorie und das ist natürlich auch kann mich noch dran erinnern als dass meine Mama gesagt hat als sie sich das Kursprogramm angeschaut hat Da hast du eine solide Ausbildung hinterher.
00:13:34: Und das fand ich, das finde ich richtig, richtig gut.
00:13:39: und ja also ist super die Vielfalt an Themen, die abgedeckt wird und auch Sachen auf die vielleicht selber gar nicht mit denen ich mich selber aus eigener Motivation gar nicht so beschäftigt hätte.
00:13:51: Also Alfie Kohns unconditional parenting Buch Ich weiß nicht ob mir das jemals in die Hände gefallen wäre oder die Kommunikationspsychologie
00:13:59: war voll schön.
00:14:02: Jetzt hast du ja mittlerweile auch schon deine ersten Familien selbst beraten.
00:14:07: Und
00:14:08: wie war denn da so die Erfahrung?
00:14:09: Wie hat sich das angefühlt für dich, was... Wie ist jetzt dieses Gefühl tatsächlich bereits Familienleben zu verändern?
00:14:18: Erzähl uns!
00:14:19: Nimm uns ein bisschen mit in deiner Beratungsfälle.
00:14:21: Ich fand ich war unglaublich aufgeregt vor meinem ersten Beratungfall und fand das aber sehr, sehr angenehm und sehr schön.
00:14:32: Besonders weil ich dann bei dem Papa den ich beraten hatte gesehen habe dass so AHA Momente bei ihm aufpoppen und er das auch den wissenschaftlichen Hintergrund ganz spannend fand.
00:14:46: zum anderen hab ich aber auch wieder gemerkt wie wichtig es eigentlich ist wie viel Gefühl und Emotionalität mit Sprache verbunden wird weil er wurde nämlich emotional als es um seine indigene Sprache ging und da anzustoßen, dass er sein... ja das anzustossen.
00:15:10: Dass er da intensiver drüber nachdenkt und auch dann die Sachen umsetzt mit seiner kleinen Tochter, die jetzt gerade mal ein Baby ist.
00:15:21: Das ist schon wundervoll zu sehen.
00:15:24: Die Nervosität am Anfang, ich sage immer die ist ja auch eine gute Sache.
00:15:29: Das sorgt auch für das wir einfach bei der Sache sind und dass wir uns voll fokussieren und in dem Moment sind.
00:15:37: Und dass es auch zeigt, dass uns die Sache wichtig ist!
00:15:44: liefern wollen.
00:15:45: Du willst dem Menschen helfen, der dir gegenüber sitzt und wenn dir das jetzt einfach völlig egal wäre würdest du nur halb so einen guten Job überhaupt einen guten job machen.
00:15:55: also
00:15:56: genau ganz genau ja.
00:16:00: welche fragen oder Gedanken sollte sich jemand machen der jetzt überlegt die ausbildung zu beginnen der auch sich so wie du denkt?
00:16:10: das ging super spannend.
00:16:11: dass wäre eine gute möglichkeit.
00:16:14: Was wäre so dein Rat an jemanden, der so kurz davor ist aber noch so zögert?
00:16:20: Weil es gibt immer so viele Gründe gegen Dinge.
00:16:23: Sich gegen ja das entscheiden!
00:16:25: Was wär dein Ratschlag?
00:16:26: Mach' es.
00:16:36: Wenn du's zeitlich mit deinem Leben vereinbaren kannst wenn du den Willen hast... dran zu bleiben, weil genauso wie in der Mehrsprachigkeit ist das ja auch kein Sprint sondern ein Marathon.
00:16:52: Und wenn man sich wirklich dafür interessiert und diesen Wunsch hat, dass auch dann in sein Arbeitsleben zu integrieren und Familien auf dem Weg in ihre Mehrsprächigkeit zu unterstützen, mach es!
00:17:12: Wie hat sich dein eigenes Bild zum Thema Mehrsprachigkeit in dem letzten bald schon Jahr.
00:17:20: Es geht ja auch schon langsam für dich im Ende zu, wie hat sich das für dich verändert?
00:17:25: Was sind so?
00:17:26: wenn du die drei größten Dinge, die sich für dich in den letzten Jahren während der Ausbildung verändert haben nennen könntest was wäre das?
00:17:32: In Bezug auf die Mehrspracherigkeit habe ich festgestellt dass alles immer ganz hoch individuell für jede Familie anders ist.
00:17:43: Jede Familie tickt anders hat ein anderes System.
00:17:47: Und was ich so toll auch an der Link Flows Methode finde, ist dass das halt so individuell auf jede einzelne Person, auf jede Einzelne Familie zugeschnitten ist, dass es bedürfnisorientiert und bindungsorientiert ist, die Eltern mit dem Kind oder die Mama, der Papa mit dem kind an oberster Stelle steht und oberste Priorität hat.
00:18:19: Das war auch so ein Aha-Moment dass eben wie gesagt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Familienmitglieds so viel Wert aufgelegt wird.
00:18:28: dann habe ich auch.
00:18:30: was mich auch überrascht hat war tatsächlich wie man wie die eigene Einstellung ist Die eigene Einstellungen zur Sprache die eigene Einstellung, wie verwende ich meine Sprache?
00:18:42: Zu Hause vor anderen.
00:18:44: Wie selbstverständlich kommt das?
00:18:47: Das hat sich definitiv verändert und da bin ich auch sehr dankbar für meine eigene Erfahrung mit dir in einem Beratungsgespräch wo dann nämlich rauskam dass ich mir wahrscheinlich unterschwellig sehr viel Druck mache, dass meine Kinder in Deutsch wieder zurück antworten müssen.
00:19:04: für mich ganz persönlich und jetzt nicht nur in Bezug auf die Mehrsprachigkeit hat sich auch verändert, dass ich mir Sachen wesentlich genauer anschaue.
00:19:12: Und auch wirklich Frage was ist denn mein Warum?
00:19:16: Was motiviert mich weiter dabei zu bleiben?
00:19:20: Weil es gibt natürlich auch Phasen wo man dann wieder ein bisschen runtergeht aber da dann nicht aufzugeben und sagen okay das will ich,
00:19:30: das
00:19:31: möchte Antrieb und deswegen mache ich das.
00:19:37: Das habe ich so für mich
00:19:38: mitgenommen.".
00:19:40: Das gilt ja nicht nur für die Mehrsprachigkeit, das gilt ja grundsätzlich für alle Dinge, die etwas wert sind oder die uns wichtig sind?
00:19:48: Genau!
00:19:51: Und das finde ich eben auch das Tolle an der Ausbildung, dass man eben nicht nur... Also natürlich steht die Mehr sprachlichkeit im Vordergrund.
00:19:58: aber für mich gab es eben auch ganz viele Sachen Wo ich dann selber da saß und mir erst mal ein paar Stunden überlegt habe.
00:20:07: Oh, das ist aber jetzt schon heftig!
00:20:11: Da muss sich mal gucken wie ich das später in mein Leben integriere.
00:20:21: Magst du das noch kurz genau erklären?
00:20:22: Das klingt jetzt sehr grübtisch.
00:20:27: Interessiert mich... Also,
00:20:35: zu überlegen wo ich eigentlich in meinem Leben hin möchte.
00:20:39: Überlegen wer ist denn... weil ich jetzt gerade auch das Business-Modul gemacht habe Wer ist denn meine ideale Kundin?
00:20:47: Mein idealer Kunde?
00:20:51: Wie möchte ich später meiner Arbeit gestalten?
00:20:53: Was sind für mich so Goals und No-Goals?
00:20:57: Ja, erklärt es das ein bisschen besser?
00:20:59: Absolut!
00:21:01: Das bricht mich ja jetzt auch gleich zu meiner vorletzten Frage.
00:21:05: Nämlich wo ist denn deine Business-Vision?
00:21:10: Wo soll es denn für dich hingehen, was sind so deine Traumrealität die du dir mit dieser Ausbildung jetzt ermöglicht?
00:21:20: Also ich möchte wirklich gerne Menschen unterstützen, die ihre indigenen Sprachen weitergeben möchten.
00:21:29: Das ist so das ganz große Ziel.
00:21:32: Ich möchte sowohl Familien individuell unterstützen und ich möchte aber auch sehen, dass sich dann eventuell in Schulen gehen kann.
00:21:41: Es gibt hier eine Vielzahl an internationalen Schulen, dass ich dann in Schulen gehe und vielleicht da Workshops abhalten kann, also dass man eine breite Möglichkeit hat wie man sich irgendwie ausrichten kann.
00:21:58: Ja, aber das große Ziel sind es die indigenen Sprachen weiterzugeben.
00:22:04: Und
00:22:06: dabei zu unterstützen.
00:22:09: Ich freue mich schon sehr darauf deinen Weg weiterhin dann zu verfolgen und zu sehen was du da alles gestaltet ist.
00:22:15: Das wird sicher ganz großartig!
00:22:18: Meine allerletzte Frage an dich ist, eine die ich immer gerne stelle.
00:22:22: Gibt es irgendetwas das ich nicht gefragt habe?
00:22:24: Oder gibt es etwas dass du nicht geteilt hast oder teilen konntest weil's nicht aufkam jetzt im Gespräch in Bezug auf die Linkfluss Ausbildung dass du gerne noch loswerden möchtest?
00:22:35: Du kannst doch gerne Nein sagen wir haben alles besprochen!
00:22:39: Ja... Ich finde deine herangehensweise wie du unterrichtest find' ich ganz toll Und ich bin unglaublich dankbar auch für deine Sensibilität.
00:22:51: Ich kann mich noch gut an den Call dran erinnern, wo wir alle irgendwie so ein bisschen down waren und eigentlich war als Thema was ganz anderes vorgesehen und du hast dann gesagt ne machen wir heute nicht Wir machen etwas ganz anderes und dann sind wir in Meditation gegangen und haben über ganz andere Sachen gesprochen.
00:23:14: diese Möglichkeit zu haben, finde ich großartig.
00:23:19: Und das ist was auch die Ausbildung so besonders macht und da bin ich auch sehr dankbar dafür.
00:23:29: Vielen Dank für dieses Feedback!
00:23:31: Das freut mich sehr.
00:23:34: Ich versuche einfach Bedürfnisorientierung nicht nur als Teil meiner Methode zu haben sondern Es auf allen Ebenen, im Business und im Privatleben in den Kundenbeziehungen.
00:23:47: In den Calls in allem als Haltung mit hineinzubringen.
00:23:52: Und manchmal ist es in meiner Welt dann einfach notwendig zu sagen Das war der Plan aber das ist jetzt dran und es freut mich sehr dass das auch so gut kommt und so positiv aufgenommen wird.
00:24:05: Voll schön
00:24:08: Definitiv
00:24:10: Lieber Nadja, vielen, vielen herzlichen Dank für deine Zeit heute.
00:24:14: Voll schön dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast.
00:24:18: ich habe es ja schon gesagt ich würde dich gerne eine Woche lang zu mir nach Hause einladen und wir zeigen jetzt was zu tun oder zu essen und jetzt erzählst du mir all die coolen Geschichten aus deinem Leben
00:24:28: weil da hilft sich ja ganz
00:24:29: viel und ich hoffe wir treffen uns wirklich offline und in echt.
00:24:37: das wird sehr freuen.
00:24:39: Falls du jetzt zugehört hast und dir das klingt so cool, ich möchte das auch.
00:24:46: Dann melde dich über den Link unten in den Show-Nots an für die Infoliste.
00:24:52: Dann schicken wir dir ganz einfach einmal ganz unverbindlich alle Informationen rund um die zwölfmonatige Linkflussausbildung zu.
00:24:59: Die dritte Runde startet am ersten Oktober zweitausendzeigundzwanzig.
00:25:02: Rund die Hälfte der Plätze ist bereits vergeben.
00:25:06: Es ist aber immer noch Zeit und es ist immer noch die Möglichkeit für dich, dich jetzt noch zu bewerben.
00:25:11: Schau dir alles in Ruhe an und dann meldest du dich bei uns für ein Gespräch.
00:25:15: alle Infos dazu bekommst du dann automatisch zugeschickt!
00:25:18: Ich freue mich riesig dass Du heute dabei warst wieder beim Multilingual Stories.
00:25:23: ganz herzliches Dankeschön nochmal an den Nadja.
00:25:27: Danke dir Bettina
00:25:31: Und ich freu mich wenn Du das nächste mal wieder dabei bist denn sie da heißt hallo und herzlich willkommen beim Mult bilingual stories.