Multilingual Stories

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die Linguistin im Gespräch

Transkript

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Multilingual Stories.

00:00:02: Ich bin so freudig aufgeregt jetzt, die Geschichte selbst zu hören, die du jetzt dann auch gleich hören willst!

00:00:10: Ich habe heute einen Gast mitgebracht, den ich vor kurzem auf Instagram entdeckt habe – und ich hab sie praktisch direkt angeschrieben und habe gesagt, magst Du in meinem Podcast kommen?

00:00:21: Herzlich Willkommen Anja Licht!

00:00:24: Voll schön dass Sie da

00:00:25: bist!

00:00:27: Stell dich vor, wer bist du?

00:00:29: Was machst du?

00:00:30: Warum habe ich dich

00:00:31: eingeladen?!

00:00:33: Das weint mich auch!

00:00:36: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:38: Mein Name ist Anja Licht.

00:00:39: Ich bin halb Koreanerin Also meine Mama ist aus Korea und mein Papa ist Deutsch.

00:00:46: Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen.

00:00:48: Bin jetzt siebenundvierzig Jahre alt bisschen fortgeschritten und teile auf Instagram meine Reise zu meiner Muttersprache, weil ... Meine Vatersprache kann ich ja schon.

00:00:59: Also meine Vaterssprache ist ja Deutsch so.

00:01:01: Betitel ich das immer!

00:01:03: Das ist sicherlich ganz korrekt aber ich benutze dieses Bild.

00:01:08: Genau.

00:01:08: also ich habe koreanisch nicht Zuhause gelernt als Kind Und hab jetzt vor zweieinhalb Jahren beschlossen dass wird es nicht so passt Und dass ich das noch lernen möchte, weil es einfach zu müde gehört.

00:01:25: Da bin ich dabei und jetzt teile ich diese Reise auf Instagram und irgendwie bist du dann reingestäupert in meinem Profi?

00:01:32: Wenn

00:01:32: ich reingesteupert, ja, ich finde das so mega cool!

00:01:35: Jetzt interessiert mich natürlich ein bisschen... Du hast mit, wenn ich jetzt das richtig mitbekommen habe, fünfundvierzig Zirke begonnen koreanisch zu lernen aber da Ich meine, das sind natürlich forty-fünf Jahre davor.

00:01:46: Wo ich mir vorstellen kann aufgrund der Erfahrungen die ich habe in der Arbeit mit Eltern, dass da wahrscheinlich verschiedene Gefühlslagen bei dir auch im Spiel waren, dass du das nicht von Anfang an mitbekommen hast.

00:02:00: Kurz zur Erklärung – ich arbeite hauptsächlich Mit Eltern, Müttern in erster Linie die einer Sprache nicht von Anfang an weitergegeben haben und dann ihren Kindern irgendwo zwischen zwei und siebzehn Jahren die Sprache noch oder wieder weiter geben möchten.

00:02:17: Dementsprechend habe ich mich natürlich ganz besonders für deine Geschichte interessiert wo du das jetzt selber in die Hand nehmst.

00:02:23: Und aus der Erfahrung weiß ich eben, dass es schon Altersstufen gibt.

00:02:27: Wo kinder sich auch durchaus bei den Eltern beschweren und sagen warum machst du das denn nicht?

00:02:32: oder hast du dann das nicht gemacht?

00:02:34: Erzählen uns wie war das für dir, wie du aufgewachsen bist?

00:02:36: Ich

00:02:37: bin in Deutschland geboren und aufgewachsen Und meine Mama kam ja in den Siebzigern als koreanische Krankenschwester durch dieses Anwerbeabkommen nach Deutschland und war auch nicht allein.

00:02:47: Also da waren noch mehr koreanischen Krankenschwestern dabei,

00:02:50: d.h.,

00:02:50: die haben sich zusammengetan, sie dann an wiefern können Kinder zu bekommen?

00:02:54: Und haben irgendwie überlegt, wie können wir diese Kultur weitergeben und so... und haben auch eine koreanisch Sprachschule gegründet.

00:03:01: Das

00:03:02: war Anfang der Achtziger!

00:03:04: Die hatten halt nichts, also keine Bücher und keine Unterrichtsmaterialien.

00:03:07: Und auch keine Lehrer.

00:03:08: Also die haben das dann selber gemacht.

00:03:10: Das heißt ich war als Kind tatsächlich in der koreanischen Schule immer samstags.

00:03:14: Vormittags!

00:03:15: Als Grundschüler war es ganz nett irgendwie so Lieder zu singen und Kinder zu treffen.

00:03:21: Je älter ich wurde, als Jugendlicher hat man natürlich keinen Bock mehr jeden Samstag diese Schule zu gehen.

00:03:29: Ich habe als Kind lesen und schreiben gelernt.

00:03:31: viele Kinderlieder Ja, auf so Grundgrammatik und Sätze wie ... keine Ahnung.

00:03:41: Die Mutter kommt nach Hause und weiß das wirklich ganz, ganz basic Sachen.

00:03:46: Aber zu Hause hat meine Mutter halt nie koreanisch gesprochen.

00:03:49: Das haben die nämlich auch zusammen ausgemacht, dass auch gar keinen Fall zuhause koreanische gesprochen werden darf.

00:03:55: Also das heißt alle diese Kinder, so wie ich.

00:04:00: Also halb koreanig, halb deutsch!

00:04:02: Die haben alle deutsche Namen und keiner hat zu Hause koreanisch gelernt.

00:04:07: Das war einfach... das haben die halt so beschlossen, weil es war viel zu gefährlich, also dass wir nicht Deutsch lernen und dann irgendwie in der Schule gemobbt werden.

00:04:16: Meine Mutter hatte auch gesagt ja ihr wart schon klar, dass wir anders ausschauen und das war halt.

00:04:21: ich komme vom Land da.

00:04:23: ich war die einzige in der Grundschule mit Migrationshintergrund, also mit sichtbaren Migrations Hintergrund Und meine Mutter wollte unbedingt vermeiden, dass sie irgendwie gemobbt werden.

00:04:33: Und deswegen war ihr total wichtig, dass wir halt auch richtig Deutsch wären und hat also die Sprache komplett da zu Hause abgelegt sozusagen außer natürlich wenn Sie mit anderen zwei Jahren die gesprochen haben.

00:04:45: das heißt ich habe es natürlich die ganze Zeit gehört wie sie am Telefonkoyane spricht oder mit anderen Freunden in den Koyani spricht auch wenn die Zuhause waren und so.

00:04:53: Das heißt diese Sprachmelodie, die Basics, die Buchstaben usw.. Also das kannte ich ja alles.

00:05:00: Mir fehlt halt nur einfach der komplette Wortschatz.

00:05:02: Also ich, also jetzt merke ich natürlich jetzt auch als Erwachsener wo ich tatsächlich auf systematisch Grammatik lerne dass ich immer weiß in die Endung schlingen muss.

00:05:12: Ich brauche gar nicht überlegen wie zum Beispiel so unregelmäßige werden was da irgendwie noch hingehängt wird oder so sondern ich weiß halt nicht klingt ich weiß aber nicht wieso genau.

00:05:25: und mein schwierigste Punkt oder also meine größte Schwachstelle ist eigentlich halt vor allem Sprechen, weil ich auch jetzt immer noch niemanden hart mit dem ich sprechen kann aktiv.

00:05:35: Das heißt es ist ja immer schön ausm Buch zu lernen und Vokabeln zu lernen

00:05:40: usw.,

00:05:40: aber ich wäm's halt auch viel zu selten an.

00:05:43: Genau!

00:05:43: Da springen wir auf jeden Fall noch hin.

00:05:45: Ich möchte nochmal kurz zu deiner Kindheit zurück wenn ich darf.

00:05:49: Gabs dann – ich mein' ich verstehe dass du als Teenager keinen Bock auf die koreanische Schule hast Das haben die Wenigsten dann, die sagen, ich habe keine Lust am Samstag da auch noch in der Schule gehen zu müssen.

00:06:01: Voll verständlich!

00:06:03: Gab es trotzdem einen Punkt wo du als Jugendlicher schon realisiert hast, das hätte aber alles viel einfacher gegen können?

00:06:10: Wo du enttäuscht warst oder?

00:06:13: ich weiß nicht, ich will dir jetzt keine Worte in den Mund legen... Also

00:06:16: absolut, also ich hab immer wieder auf meinen Also versucht mit meiner Mutter irgendwie so, komm jetzt, dann sprich halt mal koreanisch und mir.

00:06:26: Weil natürlich kommen das ukrainische Wörter raus bei ihr manchmal vor allem wenn sie sauer war.

00:06:35: Wir haben ja auch... also wir haben ein koreanischer Zweignamen.

00:06:40: die hat sich aber immer nur benutzt weil es wirklich dramatisch gewollt ist.

00:06:45: Voll lustig!

00:06:45: Ich meine

00:06:46: lustig aus heutiger Sicht.

00:06:48: Ja, in Korea ist es so, dass du zuerst den Nachnamen sagst.

00:06:51: Also das sind ja meistens die Namen aus drei Silben zusammengesetzt.

00:06:55: Das erste ist der Nachname und dann noch zwei Vornamen also sieben sozusagen.

00:07:00: Und das geht natürlich mit dem deutschen Vornam nicht.

00:07:03: deswegen hat sich auch immer ihren Mädchen-Namen sozusagen genutzt, also den koreanischen Mädchennamen mit dem koreanischem Vorname.

00:07:10: Top Support der!

00:07:13: Aber ich hab's immer wieder versucht... Aber sie hat das einfach zu Hause halt auch nicht durchgehalten, weil natürlich ja auch mein Papa da war und so.

00:07:22: Also es gab sogar eine Klasse in der Koreanischen Schule für die deutschen Väter aber die haben das genauso wenig durch gehalten wie die Kinder dann natürlich.

00:07:32: Und also sagen wir im deutschen Alltag hat sie's einfach dann nie richtig durchgezogen mit mir koreanisch zu sprechen.

00:07:40: Dann habe ich beim Studium noch mal so ne Phase gehabt wo ich gedacht hab Verdammt!

00:07:45: Was kann ich machen, um da noch mal in Tifa einzusteigen?

00:07:48: Das heißt, ich bin dann im Jahr zwei Tausendzwei, habe ich meine Diplomarbeit abgegeben und war drei Tage später schon dem Flieger nach Korea.

00:07:56: Und hab ein halbes Jahr da gearbeitet in einem sozialen Zentrum und so und hab da eben auch gelebt... ...und hab versucht, auch da mir noch mehr klojanische Kenntnisse anzueignen und so.

00:08:07: aber auch da war natürlich die Zeit einfach eine andere.

00:08:10: Also ich bin halt dann beim Papierwörterbuch aufs Holz hier laufen und es ging halt einfach wahnsinnig langsam.

00:08:17: Und ja klar, weißt du für die Verständigung im Alltag hat's irgendwie schon gereicht aber nicht so richtig.

00:08:26: Als ich dann zurückkam war natürlich da auch wieder nix.

00:08:29: Also meine Mutter dann natürlich auch wieder nichts mit mir koreanisch gesprungen.

00:08:33: Mir ist das eigentlich jetzt erst so die letzten Jahre aufgefallen

00:08:39: wie

00:08:40: sehr mich das nervt?

00:08:42: Also wie sehr mir dieser Teil fehlt einfach.

00:08:47: Weil jetzt plötzlich Zugriff ist auf Koyansche Medien, seit Maro oder Koyanchen Kultur, wie zum Beispiel Bücher, Musik, Filme, Serien und so weiter... Das war ja früher nicht unmöglich einfach.

00:09:03: Ich musste halt mit Flugzeugen nach Kokia fliegen um ein Buch oder eine Kassette oder eine CD mitzubringen.

00:09:09: Die hat mir dann halt drei Jahre herauf und runtergehört, bis man mal wieder dahin konnte oder so.

00:09:13: Oder im schlimmsten Fall zehn.

00:09:17: Und es war ja immer schon gleich wieder veraltet.

00:09:19: aber das einzige was da war.

00:09:21: Weil es gab halt kein Spotify und es gab keinen Netflix und so.

00:09:25: Und jetzt, wo's alles gibt ... Es sind immer mehr Leute auf mich zugekommen aus dem Umfeld.

00:09:30: Ja, guckst du auch K-Dramas?

00:09:33: Ich hör so auch Kpop oder so... Also ich hab deswegen extrakoreanisch deswegen Passiert mich total.

00:09:43: Kann ja wohl nicht sein, dass die jetzt besser koreanisch lernen oder können als ich und das war so wichtig.

00:09:50: Das hat dann richtig angefangen, mich zu wormen und mich zu nerven und dann habe ich für mich so beschlossen, das geht so nicht.

00:09:57: also ich muss jetzt selber die Verantwortung übernehmen weil egal ob meine Mutter das jetzt vermisst hat oder nicht, oder wie auch immer.

00:10:05: Oder eben absichtlich so.

00:10:06: Sie meinten sie hatte es ja aus Liebe getan und positiv so entschieden, weil sie gedacht hat, dass ist das Beste so!

00:10:14: Und... Das ist halt jetzt lange her und jetzt bin ich ja auch schon irgendwie alt und deswegen muss sich das natürlich für mich selber entscheiden.

00:10:25: Ich hab ihr das nicht mal verraten, dass ich das angefangen habe.

00:10:28: Also ich hab gar nichts gesagt, weil mir gedacht hat er so pfff Das ist jetzt mein Ding.

00:10:33: Und ich habe mir dort online den Privatlehrer gesucht und hab eben einmal in die Woche angefangen online Unterricht zu nehmen, also extra auch der Lehrer, der in Korea sitzt weil natürlich spricht meine Mutter ja auf das koreanisch der Achtziger sanienmal weiß oder der Siebziger eigentlich.

00:10:52: Ich meine natürlich kriegt sie auch im Kontakt mit unserer Familie und so Sachen mit die halt neue Wörter und so auch verwendet werden, aber das ist sehr wie in Deutschland.

00:11:00: Auch die Sprache, die wir heute im Jahr zum Jahr zwanzig in Deutschland sprechen, ist ja eine ganz andere als wir halt in den nachtziger Nischproben haben.

00:11:08: Und ich wollte halt authentisches, wirkliches echtes koreanisch von heute lernen und deswegen habe ich gesagt okay, ich nehme diesen... Das wäre ein bisschen schwierig mit der Zeitverschiebung da immer einen Slop zu finden, der passt!

00:11:22: Aber ich wollte unbedingt ein Lehrer, der eben in Korea ist Und dann hat mir das gesucht und angefangen.

00:11:34: Du hast jetzt schon ein paar Aspekte so ein bisschen angesprochen, wo ich noch gerne ein bisschen tiefer ansteigen möchte weil ich sie einfach auch so wahnsinnig wichtig finde dass eine was mich jetzt einfach interessiert wie das bei dir war.

00:11:45: du hast angesprochen dass es da ja sehr wohl noch Familie in Korea gibt.

00:11:49: Wie hat deine Beziehung zu diesen Menschen ausgeschaut?

00:11:53: Ja Halt immer als Beiwärts von meiner Mutter, weil ich habe bei meine Mutter immer gebraucht, als Übersetzer sozusagen.

00:12:01: Also ich war das erste Mal bei einer Frau, die hat nämlich zwei und dann halt.

00:12:04: also wir sind drei Kinder Und es war ja damals auch noch vor dieser Asienkrise, als dann die Preise günstiger geworden sind was die Flüge angeht und so waren die Flügeln unfassbar teuer und deswegen hat meine Mutter... Ich war eigentlich die Einzige mit meinem Klapper und meiner Mama älteste bin.

00:12:25: Zusammen in Korea war damals, also wie gesagt das war gleich vielleicht zweiundachtzig oder einachtzig und dann als meine Brüder auf der Welt waren hat meine Mutter sozusagen immer rotierend einen Kind mitgenommen und die anderen mussten halt zu Hause bleiben was halt einfach viel teuer war.

00:12:46: genau mein Papa in Deutschland ist allerdings einzig kind.

00:12:50: das heißt ich habe hier gar keine Tanten und Onkels und Cousines, also so wichtig Engelverwandtschaft sein.

00:12:55: Nur Verwandtschaft über meine deutsche Oma.

00:12:57: Also das heißt, meine ganze Familie oder Engelfamilie ist in Korea.

00:13:03: Also meine Mutter hat noch eine ältere Schwester gehabt.

00:13:06: die ist jetzt schon gestorben.

00:13:08: Meine Oma war ja auch da der jüngere Bruder von meiner Mutter Und ganz viele Cousinen und Coursons weil die ja auch aus einer Generation sind, wo halt Englisch noch nicht so gut sitzt in Korea.

00:13:22: Also beziehungsweise die Koryane haben ja auch ein mentales Ding.

00:13:25: wenn ich was nicht perfekt kann dann wende ich es lieber gar nicht an.

00:13:28: das ist auch glaube ich mein Problem mit koreanisch und das heißt sie sprechen einfach kein englisch mit mir also sprengt ihr gar nicht als so mit Händen und Füßen.

00:13:37: der einzige Cousin der wirklich viel Englische mit mir gesprochen hat ist der der genauso alt wie ich.

00:13:43: In meinem Foto-Album, in meinen Kinderfoto-Eilen sind immer so Vergleichsfotos drin.

00:13:47: Also ich, er... Ich, er!

00:13:50: Immer so im Wechseln weil wir fast gleichzeitig geboren sind.

00:13:55: Bis heute, also ob jetzt wo er weiß dass ich koreanisch werde und auch mich mit ihm koreanische unterhalten könnte spricht er trotzdem englisch mit mir.

00:14:03: Genauso wie das bei meiner Mutter jetzt zwei Jahre gedauert hat bis sie jetzt langsam angefangen hat mit mir koreanischer zu sprechen weil es halt einfach so drin war.

00:14:11: Das

00:14:11: fühlt sich dann irgendwie komisch an.

00:14:14: D.h.,

00:14:14: einerseits sind da Beziehungen nicht in der Tiefe entstanden, haben nicht in die Tiefe entstehen können wie es anders möglich gewesen wäre...

00:14:24: Ich habe ja auch die Sommerferien verbracht und konnte mich aber halt nie mit denen unterhalten.

00:14:30: oder meine Koryansche Oma war ja auch manchmal in Deutschland so für sechs Monate Aber auch da konnten wir uns natürlich nur mit Händen und Füßen unterhalten.

00:14:42: Und das andere, was ich jetzt auch noch als spannenden Aspekt finde.

00:14:46: Du hast es so ein bisschen angesprochen weil du ja auch gesagt hast naja du hast eigentlich keinen... also nicht nur dass du keinen physischen Zugang hattest sondern es war dir einfach auch selbst wenn du Zugang gehabt hättest du hättess keine Filme schauen können, keine Bücher lesen können und die sind alles Dinge die ein wesentlicher Teil der Kultur sind und in weiterer Folge natürlich auch Teil unserer Identität werden.

00:15:07: Jetzt gibt's da so auch die Idee Nur weil ich eine Sprache nicht mitbekommen habe, heißt das ja nicht, dass es nicht trotzdem Teil meiner Identität ist.

00:15:16: Und du bist jetzt noch dazu ein sehr eindeutiges Beispiel dafür, dass man ja auch optisch sieht okay da ist auf jeden Fall noch eine andere Kultur im Spiel und für dich weißt aber, dass du zu dieser Kultur den tiefen Zugang haben kannst oder konntest der anders möglich gewesen wäre mit der Sprache Und das macht

00:15:41: auch,

00:15:41: denke ich was mit der Identitätsfindung.

00:15:44: Magst du da ein bisschen etwas teilen vielleicht wie es dir damit ergangen ist?

00:15:48: Also es ist jetzt interessant für mich weil meine Mutter hat ja immer total viel Wertwurf gelegt und zum Beispiel auch die koreanischen Kultur und Werte oder Beziehungen... Ich weiß gar nicht, dass sie sich wahrscheinlich gar nicht überlegt aber sie hat es halt vorgelehnt und hat natürlich uns auch so erzogen dass wir wissen wie man halt mit älteren koreanischen Personen spricht oder handelt, sich verhält.

00:16:13: Ich habe das letztens auch auf Instagram in den Reel geteilt.

00:16:15: Das ist bei mir wie ein Schalter in einer Millisekunde wenn ich den Raum abgecheckt hab und ich sehe dass da irgendwie ein Kojana ist der Älter ist als ich.

00:16:25: so objes Liedern ist alles anders, also alles.

00:16:29: Meine Körperhaltung wie ich mich verhalte was ich tue ist komplett anders als wenn nur Deutsche im Raum sind zum Beispiel.

00:16:37: Super spannend ja.

00:16:40: Genau und das heißt da steckt ja ganz viel Kultur und Werte und alles in mir drin.

00:16:47: Nur dass sich halt immer noch diesen einen Teil der hat mir halt immer gefehlt.

00:16:52: Also ich war auch zum Beispiel mal die kompletten Sommerferien wurde ich in so einem Bootcamp geschickt.

00:16:57: Also hat mich meine Mutter gedacht, vorher genommen.

00:17:00: Und ich wusste den ganzen Sonne über jeden Tag... Ich weiß ja, das war bestimmt jeden Tag sechs, sieben Stunden oder so in einer Tanzschule koreanischen Fächertanz lernen und dann auch... Also auch da konnte ich mich halt... Naja also die haben mir das ja auf einfach nur so beigebracht obwohl Sie wussten, ich verstehe die eigentlich gar nicht mehr.

00:17:24: Wir haben diesen Distanz gelernt und auf jeder Veranstaltung, wo ich später war, irgendwie das dabei hatte schon ein bisschen älter.

00:17:31: Egal ob es Hochzeiten waren oder irgendwelche Kulturfeiern oder was ist hier überall, muss sich diesen Tanz hoffen!

00:17:39: Aber also das heißt so Musik- und Tanz... Also wirklich alles ist uns irgendwie mitgegeben worden.

00:17:46: Also natürlich waren wir auch alle im Techwondo und natürlich waren ... Das war alles ganz klar.

00:17:53: Über die Sprache hat

00:17:55: gefehlt.

00:17:56: Genau und jetzt, wo ich die Sprachen lernen, merke ich auch wie Seri das gefehilt hat was natürlich auch super.

00:18:03: also was auf der anderen Seite für mich ein Riesenvorteil ist gegenüber anderen Leuten die es koreanisch lernen ist dass in der Sprache verankert.

00:18:11: musst du dieses höflichkeitswertes System erstmal checken sonst kannst du die Spraches richtig einsetzen.

00:18:19: Das heißt halt,

00:18:23: das hast du drin ja.

00:18:25: Super Spaß!

00:18:25: So eine spannende Diskrepanz da auch.

00:18:32: Ich glaube mehr oder weniger.

00:18:33: letzte Frage an dich ist jetzt... Was ist mit fünfundvierzig passiert, dass du gesagt hast jetzt aber?

00:18:42: Einfach sauer?

00:18:46: Also ich war genervt einfach.

00:18:48: Ich weiß gar nicht, wie ich es sonst ausdrucken soll.

00:18:51: Also ich habe immer mehr eben mitbekommen.

00:18:55: Das ist ja dann auch auf Social Media so ein Ding, dass du plötzlich Leute siehst die gar keinen koreanischen Background haben.

00:19:02: Die fließen koreanisch sprechen und ich denke so wow!

00:19:06: Also das war früher halt die super tot... also die wirklich totale Ausnahme, dass vielleicht irgendwie mal so'n amerikanischer Professor der schon vierzig Jahre in Korea lebt oder so, irgendwie plötzlich... Der kann halt auch koreanische so.

00:19:19: Das hat mir nix ausgemacht.

00:19:21: Aber da sind jetzt Leute die eigentlich damit gar nicht so tun haben, besser also so gut koreanisch können.

00:19:28: Das hat mich richtig getroffen einfach.

00:19:31: Also es hat mich genervt frustriert und ja das hat mich echt getroffen!

00:19:36: Und dann habe ich gedacht so nee äh also jetzt bin ich schon fünfundvierzig eben damals.

00:19:45: Lohnt sich das noch?

00:19:46: Also was mache ich jetzt?

00:19:47: ne?

00:19:48: Ich meine das war ein Schmür.

00:19:49: auch hat meine Mutter gesagt wenn ich jetzt in Korea will und mit älteren Leuten spreche und sagt, ja sorry ich kann halt nicht so gut Koreanisch weil meine Mutter hat mit uns zu Hause nie Koreanisch gesprochen.

00:20:01: Dann sagen die immer Gott sei Dank das hat es richtig gut gemacht.

00:20:06: Weil sie sagen ... also da ist kein Selbstbewusstsein für diese Sprache in dieser Generation weiß?

00:20:14: Also nee, die ist ja im reichen Deutschland.

00:20:18: Deutsch ist viel wichtiger.

00:20:20: Vergiss Koreanisch du wirst es nie brauchen.

00:20:23: Also das war die Denke oder ist immer noch die Denk?

00:20:26: Du, dass es immer noch bei ganz vielen Eltern die Denken, die dann sagen naja aber die Sprache braucht mein Kind ja nicht.

00:20:32: Ja

00:20:32: genau!

00:20:33: Nein, es geht bei Sprache einfach nicht nur darum mit den Menschen reden zu können und es geht nicht nur um Kommunikation Es geht so viel mehr.

00:20:43: Und das ist, dass ich dir am Anfang gesagt habe was mir bei dir so wahnsinnig gefällt.

00:20:48: Es gibt so viele Menschen da draußen die eine Sprache nicht mitbekommen haben und die dann verhaftet bleiben in dem Ja meine Mama hat es nicht gemacht ja mein Papa hat das nicht gemacht und jetzt kann ich's nicht.

00:20:58: und die das ein Leben lang mit sich herum schleppen weil auch das weiß ich mit absoluter Sicherheit die schleppen das alle mit sich herum und denen isst das egal ob das arabisch oder korianisch oder ob das sudeten-deutsche.

00:21:12: Es geht um Ihre Sprache, um ihre Herkunft.

00:21:16: Und so viele bleiben in dem Hängen?

00:21:18: Ja die haben das nicht gemacht und ich finde es so großartig dass du gesagt hast... So!

00:21:23: Ich bitte Frau Anja Licht, forty-fünf Jahre alt gestandener Frau meistert ihr ganzes Leben.

00:21:29: Wie lange will ich darin verhaftet bleiben andere in die Schul zu geben für das bis mir heute geht und es einfach in die Hand genommen hast?

00:21:36: Denn das ist ja das nächste!

00:21:38: Wir alle können zu jedem Zeitpunkt im Leben eine neue Sprache lernen oder eine Sprache auffrischen und verbessern.

00:21:45: Zu jeden Zeitpunkt sind dafür nicht zu alt.

00:21:48: Das war auch super letztes Jahr.

00:21:49: Ich habe mein kompletten Jahresurlaub letztes Ende Oktober erst angefangen und hab meinen kompleten Jahresurlaub auf einmal genommen, und war dann bis Anfang Dezember im Vorjahr sechs Wochen und hat fünf Wochen Intensivsprachpust in der Schule gebucht.

00:22:04: Und hab mir gedacht so okay jetzt all-in!

00:22:10: Und bei jeden Tag acht Stunden in dieser Schule und plötzlich waren da Schüler, die über siebzig waren.

00:22:22: Weißt du?

00:22:25: Und die fahren jedes Jahr irgendwie nach Korea und sagen ja ich lerne immer noch koreanisch und so und ich habe davon Lust drauf und es ist heim!

00:22:34: Und ich hab da auch zum ersten Mal Kontakt gehabt mit vielen zweitgenerations Koreanern also... auch halb oder manchmal eben auf hundert Prozent Kojana, die aber halt woanders aufgewachsen sind.

00:22:46: Also wir sagen immer zweite Generation, ich weiß nicht ob das wichtig ist... Die zweite Generation zum Beispiel aus Amerika Vater und Mutter kojanisch Aber beide Eltern auch in Amerika haben aufgewachsen.

00:23:01: Die sprechen zwar fließend kojanische oft auch mit Akzent.

00:23:07: Normale

00:23:08: Aber sie konnten zum Beispiel nicht lesen und schreiben.

00:23:11: Also ich kann lesen und schreiben, ich weiß halt noch was zu vorlesen.

00:23:16: Was ist

00:23:16: so wertvoll?

00:23:17: Weil das hilft dir jetzt natürlich wahnsinnig gerade bei einer Sprache wie Koreanisch die Schrift zu können.

00:23:22: Ja aber jeder hat so... Da hab' ich erst so gemerkt, okay die sind auch mal erwachsen und jeder hat seine Befindlichkeiten irgendwie oder jeder hat seinen komischen Ausgangsdromt und so.

00:23:34: Und ich habe mir extra auch eine Schule gesucht, wo ich gedacht habe so okay.

00:23:37: Ich will jetzt nicht nur mit sechzehnjährigen Kpop-Fans irgendwie in der Klasse sitzen nennen.

00:23:41: Ich möchte auch irgendwie eine Sprachschule finden, wo vielleicht halt auch ein bisschen ältere Leute sind und das war super gemischt!

00:23:52: Ich hätte auf wirklich nie erwartet dass so viele Zweitgenerationskoreaner aus allen möglichen Ländern also bis von Kolumbien überall waren die da.

00:24:01: Das war richtig Interessant, weil ich mir gedacht habe so war.

00:24:04: Ich bin nicht allein und die zeichne zum Beispiel jetzt auf Instagram hab ich ja zwölfundhalb Jahre was ganz anderes gemacht und hab zwei jahrelang aber immer in mir so gedacht.

00:24:15: Ich weiß nicht soll ich das Thema um.

00:24:18: also weil das ist halt jetzt schon ein neuer das Jahr wie ein Hobby im Endeffekt.

00:24:23: Also es ist halt etwas von erzählen über.

00:24:26: ich gehe arbeiten jeden Tag und komme wieder nach Hause und koche was und geht zurück.

00:24:31: Also

00:24:32: wenn du interessiert hast, Anja's Geschichte zu verfolgen.

00:24:35: Wir verlinken selbstverständlich Anjas Instagram-Account in den Show Notes bitte.

00:24:40: Schau dir das unbedingt an!

00:24:42: Anja gibt es irgendetwas was wir noch nicht angesprochen haben wo du sagst dass ist super essentiell oder das möchtest du vielleicht auch Eltern draußen mitgeben?

00:24:52: weil meinen Podcast hören vorwiegende Eltern die selber struggling damit eine Sprache an ihre Kinder mitzugeben?

00:25:00: dann mein Instagram-Account, der auch eingestellt.

00:25:03: Und das erste Reel, wo ich ja wirklich nur mal kurz erzählt hab so, dass bei uns daraus eben nicht Korjanski gesprochen worden ist und sich das jetzt lernen will hat wahnsinnig viel Aufmerksamkeit bekommen.

00:25:14: Ich habe da über vierhundert Kommentare von Leuten die mich durch dieses Reel entdeckt haben.

00:25:21: So eine Geschichte haben wir alle geschrieben, so Ja!

00:25:23: Meine Mama ist aus Polen, meinem Chopper ist keine Ahnung... Also alle hatten dasselbe Thema plötzlich.

00:25:30: Okay krass, ich bin auch wirklich nicht alleine.

00:25:34: Und so viele Erwachsene einfach die jetzt feststellen... Krass!

00:25:39: Ja mir fehlt auch meine zweite Sprache weil es wird ja das ganze Leben als ich mein wenn man dann natürlich in einem Land aufwächst hat mal irgendwie so das Gefühl wie du sagst wollen ich brauche nicht wann soll ich das sprechen?

00:25:51: und so Das habe ich ja auch jetzt erst kapiert.

00:25:58: Identitätsfindung ist nie abgeschlossen, also kein Problem, wenn das in der Kinder nicht so funktioniert.

00:26:04: Wir haben sogar Leute geschrieben die kulturellen Beziehungen sind wo das Kind gerade unterwegs ist und die gesagt haben was soll ich machen?

00:26:15: Und wir würden es gerne so machen!

00:26:17: Ich kann einfach nur sagen, einfach durchziehen, nicht aufgeben... Ich kenne auch viele Kinder, die dann irgendwann gesagt haben so ja ich spreche mit dir nicht mehr koreanisch.

00:26:27: Ich spreche jetzt nur noch deutsch weil ich bin ja hier in Deutschland und so.

00:26:30: also Kinder weitern sie wieder ein ganz

00:26:32: eigenes Thema absolut!

00:26:34: Also Kinder weiteren sich ja auch manchmal und ich denke halt einfach Ja aber es ist halt.

00:26:37: was sind die zweite Sprache?

00:26:40: Und das ist die Verantwortung der Eltern.

00:26:45: Tragen dürfen nicht die Verantwortung dafür tragen, ob sie eine Sprache mitbekommen oder nicht.

00:26:50: Weil sie ja gar nicht abschätzen können welche Auswirkungen das hat und du bist ein Beispiel dafür.

00:26:55: also Wenn du jetzt als Mama zuhörst.

00:26:59: und ich spreche jetzt Mütter an nicht, weil ich Väter ausschließe sondern weil ich ein Gruppenprogramm habe das genau für Müttern ist mit genau dieser Herausforderung.

00:27:06: Wenn du als Mama deinem Kind ersparen möchtest dass es mit forty fünf sich sechs Wochen Korea oder sonst ein Land Sprachschule finanzieren muss dann Meldet dich jetzt bei mir, weil ich kann dir helfen wie du auch bei einem Kind das bereits sprichst.

00:27:22: Auch bei einem Kinder sagt Ich will das nicht, red ordentlich mit mir.

00:27:26: Ich habe das alles schon gehört!

00:27:28: Heute hat eine Kundin zu mir gesagt, ich glaube es gibt nichts was du in diesem Bereich nicht schon gehört hast und ich bekleide Eltern genau auf diesen Weg dass eben genauso etwas Nicht passiert.

00:27:40: Ich liebe deine Geschichte an, ja?

00:27:42: Und manchmal sind Dinge die nicht so toll laufen in unserem Leben später dann gute Geschichten, die wir erzählen können!

00:27:49: Ich feiere dich wahnsinnig für das was du machst und es muss nicht zu laufen.

00:27:54: Genau.

00:27:55: Ja also ich wollte mich dass du das auch so sagst weil ich habe ja davon... Also ich... Das ist ja jetzt schon mich auch ein Neuland weiß Aber es ist nur aufgefallen, wie viele Leute mir plötzlich geschrieben haben und zwar nicht nur mit deutsch-koreanischem Hintergrund sondern halt alles.

00:28:10: Also wirklich alles!

00:28:11: Und auch ja... Natürlich hat ich Französisch als zweitsprachig gelernt weil das war also dass das Sprachen mehr wert sind als andere Sprachen weiß?

00:28:21: Da fühle ich so wichtig.

00:28:23: Das sieht mir

00:28:24: voll aus einer Weltendänge.

00:28:27: Ja, da sind wir voll auf einer Wellenlänge.

00:28:29: Das ist auch etwas, wofür ich mich ja schon seit Jahren stark mache zu sagen Es geht hier nicht darum Sprachen zu bewerten.

00:28:37: Sprachprästisch wie wir es nennen ist absolut der Realität unserer Gesellschaft.

00:28:41: Da brauchen wir überhaupt nichts darüber reden.

00:28:43: Es liegt aber an uns auch daran etwas zu ändern und Ich finde das so cool dass du dich auch entschieden hast deiner Reise zu teilen weil ich mir sicher bin Dass Du damit auch vielen Mut machst einerseits erwachsenen, noch etwas zu ändern und aus dieser Opferrolle rauszukommen.

00:28:59: Und andererseits Eltern wie man sieht die dich dann auch gefunden haben auch zeigst Leute macht es dann wenn's einfacher ist noch?

00:29:08: Wenn eure Kinder dann einfach wirklich lange davon profitieren können auf so vielen verschiedenen Ebenen.

00:29:15: Also ich meine Mama sagt heute auch sie bereut das

00:29:21: Ja

00:29:22: Aber es ist natürlich.

00:29:23: Also das ist ja auch eine neue Erkenntnis für sie.

00:29:25: Ich glaube, es kommt tatsächlich dadurch, dass ich jetzt angefangen habe, das Selbststellen zu lernen.

00:29:30: So, weil ich bin ja genau so stuhl wie Sie!

00:29:33: Und äh... also ich glaub die hätte das auch nicht gedacht.

00:29:36: Also jetzt sagt sie natürlich, sie findet das gut, dass sich das lerne und aber ich glaube, also ich hab mich schon aus ein bisschen erst mal da zurückziehen müssen und wie mit ihr auseinandersetzen müssen, weil da war erstmal dieses ... Das hätte ich auch billiger haben können, ne?

00:29:50: Also ohne den Unterricht Ohne diesen Unterricht, ohne diese ganze Zeit und alles was ich da jetzt reinstecke.

00:30:00: Danke auch!

00:30:02: Da war ich dann auch erst mal irgendwie wütend so.

00:30:05: Und deswegen heißt ihr vielleicht auch nicht verraten am Anfang?

00:30:09: Und habt dann auch erstmal... Ich glaub bestimmt ein Jahr oder so habe ich gar nichts verwarten.

00:30:17: Super spannend.

00:30:18: Wir alle, glaube ich, haben Dinge die passiert sind in unserem Leben wo niemand was Böses wollte und das Beste gemacht hat und wir trotzdem später damit harren Und meine Kinder werden da sicher auch Dinge haben wo sie sich später denken machen.

00:30:31: aber wie konntest du nur warum hast Du?

00:30:33: Auch wenn nicht immer das beste macht und das Schöne ist ja dass du aus diesem aus diesen Blaming rausgekommen bist und es einfach selber in die Hand genommen hast.

00:30:43: Ich glaube, du musst auch rauskommen um das selber in die Hand zu nehmen.

00:30:46: Natürlich!

00:30:47: Absolut,

00:30:48: absolut.

00:30:48: Sonst bleibst du da drin hängen, einfach in so einer Sprache.

00:30:50: Ganz genau.

00:30:53: Liebe Anja vielen, vielen herzlichen Dank dass Du heute Zeit genommen hast Deine Geschichte mit mir und den Zuhörerinnen zu teilen.

00:31:01: ich bin mir sicher, dass sich da viele was mitnehmen auch wieder für ihr eigenes Leben.

00:31:05: Und wenn Du heute zugehört hast und Dir gedacht hast dich will das endlich in Angriff nehmen dann Meldet euch bei uns, schickt uns eine E-Mail an info.dlingwestin.at und wir erzählen dir wie wir dich unterstützen können.

00:31:20: Und dann freue ich mich Anja!

00:31:22: Wir bleiben fix weiterhin in Kontakt.

00:31:24: Ich werde deine Reise auf jeden Fall auf Instagram weiter verfolgen.

00:31:28: Ich wünsche dir alles Gute dafür und viel Freude auch mit der Sprache und allem was du damit noch für dich entdecken kannst.

00:31:35: Danke schön

00:31:37: Und ich freue mich, wenn du wieder dabei bist beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt.

00:31:41: Hallo und herzlich willkommen bei Maltilling World Stories!

Über diesen Podcast

Der Nummer 1 Podcast für zweisprachige und mehrsprachige Familien, Eltern und alle, die Bilingualität und Mehrsprachigkeit im Alltag leben und fördern möchten. Tauche ein in inspirierende Geschichten von Menschen, die über Sprachgrenzen hinweg kommunizieren und multikulturelle Lebensweisen meistern.

Erfahre, wie du deine Familiensprachen mit Leichtigkeit und Freude an die nächste Generation weitergibst. Egal, ob du gerade mit bilingualer Erziehung beginnst oder schon viel Erfahrung mit Mehrsprachigkeit hast – hier findest du garantiert wertvolle Impulse für die Sprachförderung deiner Kinder.

Ich bin Dr. Bettina Gruber, promovierte Sprachwissenschaftlerin, ausgebildete Mediatorin, Mutter von 3 dreisprachigen Kindern und Expertin für Mehrsprachigkeit. In jeder Folge teile ich wertvolle Tipps, praktische Strategien und persönliche Einblicke, damit Kinder ihre Herkunftssprachen mit Spaß und Stolz lernen und leben.

Lass dich inspirieren und erfahre, wie du Mehrsprachigkeit, Zweisprachigkeit und kulturelle Vielfalt erfolgreich in deinem Familienalltag integrieren kannst. Besuche www.dielinguistin.at für mehr Infos und Ressourcen rund um das Thema Mehrsprachigkeit.

von und mit Dr. Bettina Gruber

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