die Linguistin im Gespräch
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei MyDilingualStories, heute wieder aus dem Wohnzimmer in Griechenland.
00:00:05: Die Sonne scheint es ist ein traumhafter Herbsttag!
00:00:09: Und ich bin in meinen Gedanken mit meinem Herzen ganz viel wieder bei den Eltern denen die Mehrsprachigkeit zu Hause nicht leicht fällt.
00:00:19: Wenn du mir schon länger folgst dann weißt du dass das eigentlich seit Jahrzehntzwanzig jetzt mittlerweile mein absoluter Fokus ist in meiner Arbeit.
00:00:28: Ich habe mit hunderten Familien gearbeitet, die mir erzählt haben wie die Mehrsprachigkeit bei ihnen zu Hause läuft beziehungsweise nicht läuft.
00:00:38: Denn eines ist ganz klar ja es gibt Familien bei denen läuft die Mehrsprachigkeit ganz einfach.
00:00:43: Die Eltern reden ihre Sprachen mit den Kindern, die Kinder erwerben die Sprachen und irgendwie läuft das ganze Familienleben fast wie automatisch mehrsprachig.
00:00:53: Tatsache is aber es gibt mindestens genauso viele bei denen das Zuhause nicht so einfach läuft.
00:01:01: Und an dieser Stelle ist mir ganz, ganz wichtig zu sagen wenn das bei dir Zuhause so sein sollte dann bist du damit mit Sicherheit nicht alleine.
00:01:10: Wenn ich jetzt zurückdenke an die vielen, vielen Gespräche, die in den letzten Jahren geführt habe.
00:01:15: An die vielen Eltern, die ich begleitet habe Dann gibt es ein paar Aussagen von Eltern Die da immer wieder herausstechen Dinge, die sich immer und immer wieder wiederholen Und in der heutigen Folge möchte ich da mal drei solche Ich nenne sie ganz einfach einmal Mindfucks rausholen Und die kurz ein bisschen näher beleuchten und schauen, was man denn da machen kann dagegen.
00:01:39: Und wie es funktionieren kann, dass man den Spieß dann doch noch unträgt.
00:01:50: Das ist genau das Richtige für dich und du musst das jetzt hören.
00:01:55: Herzlich willkommen in der Welt der Beziehungs- und Bedürfnis orientierten Mehrsprachigkeit!
00:01:59: Ich hoffe, du nimmst dir heute eine ordentliche Portion Motivationen für die Mehrsprache in deiner Familie mit nach Hause und ich freue mich wenn Du jetzt weiterzuhörst.
00:02:07: in der Folge rund um Herausforderungen in der Mehrsprachtigkeit.
00:02:11: Mein Fakt Nummer eins, den ich – ich weiß nicht wie oft gehört und vor allem auch gespürt und zwischen den Zahlen gelesen habe.
00:02:20: Etwas... das ganz viele Mütter gerade auch betrifft, nämlich die Idee Mehrsprachigkeit muss damit funktioniert.
00:02:30: Das heißt übersetzt was heißt funktionieren?
00:02:32: Das heißt dass das Kind tatsächlich mehr sprachig ist also beide Familiensprachen selber spricht versteht sich unterhalten kann und damit es passiert gibt so die Idee.
00:02:43: da muss alles perfekt ablaufen.
00:02:45: Ganz, ganz schnell kommt dann auch das Gefühl daher – wenn es nämlich nicht so flutscht wie man sich das vorgestellt hat – dass man's selber versagt und es nicht gut genug macht.
00:02:56: Gerade Mütter haben mir das ganz, ganz oft sehr häufig auch tatsächlich durch die Blume gesagt, ist es... Es ist nicht gut genug was ich mache!
00:03:05: Es reicht nicht aus, es geht nicht schnell genug voran.
00:03:08: Und was dann häufig passiert ist, dass diese Eltern einfach komplett aufgeben.
00:03:12: Das kann ich dir hier gleich erinnerst.
00:03:14: dazu sagen, Mehrsprachigkeit in der Familie muss alles andere als perfekt sein.
00:03:19: Perfektionismus in meinen Augen ist ohnehin nur ein Streben nach einem Ideal das man sich irgendwie im Kopf zusammengeschustet hat und mit dem Alltag ganz oft sehr wenig zu tun hat.
00:03:31: wie du weißt steht bei mir ja Bedürfnis- und Beziehungsorientierung ganz oben in der Hierarchie an Dingen auf die wir achten.
00:03:37: und Perfekcionismus passt nicht zusammen mit den Bedürfnissen von Eltern, die ohnehin schon so viel auf ihren Schultern tragen.
00:03:47: Die ohnehin das Gefühl haben gerade Frauen sehr häufig das Gefühl, sie müssen jetzt die perfekte Mutter sein.
00:03:54: Sie müssen die perfette Arbeitnehmerin oder Unternehmerin sein.
00:04:01: Es gibt da sehr viel Druck von außen in diese Richtung, dass wir es irgendwie alles in der Hand haben und alles perfekt laufen müssten.
00:04:09: Und darum ist es mir besonders wichtig, gerade in der Mehrsprachigkeit hier mal ganz viel Druck rauszunehmen und zu sagen, nein das muss überhaupt nicht perfekt sein.
00:04:18: Das Wichtigste ist dass du's tust, dass du einmal beginnst damit, dass deine ersten Schritte setzt und dann ist das nächste Wichtige, dass auf jeden Fall dranbleibst und nicht aufgibt.
00:04:28: Mein Fakt Nummer zwei etwas... Dass ich seit am Beginn meiner Arbeit immer und immer wieder höherer ist.
00:04:34: Es ist jetzt sowieso schon zu spät.
00:04:36: Und das Lustige oder tragische an dieser Aussage ist, ich höre das von Eltern deren Kinder zwei Jahre alt sind.
00:04:43: Deren Kinder vier Jahre alt, acht Jahre alt und zwölf Jahre alt.
00:04:48: Siebzehn Jahre alt!
00:04:50: Es ist jetzt ohnehin schon zu spät.
00:04:52: Der Zug ist abgefahren.
00:04:53: Diese Dinge stehen ja nie ganz alleine da.
00:04:56: Häufig ist es tatsächlich so dass mit dem ersten Meinfolg über den ich gesprochen habe auch zweite dann einher geht nämlich Man gibt irgendwann dann mal auf, weil es nicht so läuft wie man sich gedacht hatte dass das laufen sollte.
00:05:07: und dann denkt man sich jetzt ist es ohnehin schon egal.
00:05:11: Es ist eh schon zu spät und jetzt kann ich gleich auch aufhören.
00:05:13: Auch hier kann ich sagen Tatsache ist nein, es ist mit Sicherheit nicht zu späht.
00:05:17: Egal wie alt dein Kind ist!
00:05:18: Ich habe mit Eltern gearbeitet wo wir von null begonnen haben mit Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren.
00:05:26: Und ich habe mit Eltern gearbeitet, wo schon ein bisschen was da war, wo es aber vor allem darum ging das jetzt wieder mehr nach vorne zu treiben, wo die Sprache vielleicht ein paar Jahre abhandengekommen war.
00:05:35: Wo ich mit vielen Müttern gearbeitet habe deren Kinder bereits teenager waren und wo wir auch immer wieder Möglichkeiten gefunden haben wie wir's noch verändern können.
00:05:46: Egal worums geht im Leben!
00:05:48: Ich bin fest davon überzeugt Es ist für nichts jemals zu spät.
00:05:52: Und wenn es für dich nicht so spät ist, heute eine neue Sprache zu lernen, warum sollte es für dein Kind zu späts sein?
00:05:58: Genauso wie's nie zu späd ist mit Sport zu beginnen, wie das nie zu Spät ist damit zu beginnen auf seine Ernährung zu achten, wie es nie zu später mit Wasserfarben zu beginnen weil sie hier jetzt gerade neben meinem Computer liegen, weil das einer meiner neuen Leidenschaften ist.
00:06:15: Das ist für die Mehrsprachigkeit nicht zu spätt!
00:06:18: Solange dein Kind nicht älter als siebzehn Jahre ist, kann man immer noch beginnen einen ersten Grundstand zu legen von dem das Kind profitieren wird und dass mit Sicherheit auch einen Einfluss auf eure Beziehung haben wird.
00:06:30: Und der dritte Meinfach ist einer, der auch tatsächlich oft mit den anderen beiden einhergeht nämlich viele Kinder zu Hause in der Umgebungssprache antworten und sich viele Eltern dann denken, wenn mir mein Kind nicht in meiner Sprache antwortet sondern ausschließlich die Umgebungssprache verwendet.
00:06:48: Dann hat das wahrscheinlich nicht gereicht was ich gemacht habe.
00:06:51: oder mein Kind kann die Sprache nicht gut genug oder es läuft einfach falsch oder es ist jetzt ohnehin schon Zeit aufzugeben weil wenn das Kind die Sprache sprechen mag, dann brauche ich sie auch nicht weiter sprechen.
00:07:04: Diesen Mann verklickt ein riesengroßer Irrtum zugrunde nämlich nur weil jemand eine Sprache nicht spricht heißt es nicht dass diese Sprache in seinem Gehirn nicht tatsächlich vorhanden ist das die Sprachheit nicht verstanden wird das die sprache nicht bereits so angelegt ist dass es eigentlich nur mehr so ein paar Schritte brauchen würde bevor dieses Kind beginnen kann dieser Sprache auch selbst zu verwenden.
00:07:26: was sich jetzt seit vor ca.
00:07:29: vier Monaten in meinem Gruppenprogramm für Mütter mehrsprachig aufwachsen der Kinder, dem MMC Maltylingual Moment im Club gemacht habe ist genau diese Manfox auf den Kopf zu stellen.
00:07:41: Es muss nicht perfekt sein es ist nicht so spät und nur weil dein Kind deine Sprache noch nicht selbst spricht heißt das noch lange nicht dass die Reise umsonst war.
00:07:52: Ich hab' in den Jahren des MMCs ich hab' ihn wie ich in der letzten Folge schon erzählt habe tatsächlich vor vier Monaten eingestellt, einer weiteren Mütter mehr aufgenommen.
00:08:03: Was ich in den Jahren erlebt habe und begleitet habe war ehrlich gesagt immer wieder auch für mich selbst überraschend im Sinne von es hat mich jedes Mal wieder überwältigt wenn wieder eine Mama gekommen ist und erzählt hat Dinge wie Meine Eltern können endlich alleine mit meinem Kind bleiben, weil sie sich endlich unterhalten können.
00:08:25: Oder auch die Urlaube zu Hause sind so viel einfacher geworden, weil ich nicht mehr ständig übersetzen muss.
00:08:31: oder Aussagen wie ich habe einen Teil von mir wiedergefunden, von dem ich gar nicht wusste dass ich ihn verloren hatte, weil plötzlich die Sprache wieder so viel aktiver im Leben war.
00:08:40: Oder auch die Aussage zum Beispiel, liebe Ziehung zu meinem Kind ist so viel bunter und reicher geworden.
00:08:45: Weil wir jetzt diese eine Sache haben, die uns noch extra miteinander verbindet Nachdem ich vor vier Monaten den MMC sehr bewusst geschlossen habe.
00:08:54: Die Entscheidung war nicht leicht weil es gleichzeitig auch das erfolgreichste Programm in meinem Unternehmen war dass mir am meisten Umsatz gebracht hat Und das heißt, dass auch alles möglich gemacht hat was ich hier so mache wie zum Beispiel einen Podcast für dich produzieren oder ein Instagram-Account führen.
00:09:10: Oder auch ein Team dabei zu haben, dass es überhaupt möglich macht diese Menge an Menschen zu begleiten.
00:09:16: Das zu schließen.
00:09:17: dieser Entscheidung war nicht einfach!
00:09:19: Das gebe ich ganz ehrlich zu.
00:09:21: Gleichzeitig war auch klar so wie das Programm bisher dargestanden ist So kann es nicht weiter bleiben weil es Nicht mehr, hundertprozentig das trifft was die Mütter wirklich brauchen.
00:09:33: Und das Lustige bei der Sache wenn ich heute so zurückschaue ist dass eigentlich das Feedback der Müttern im Programm waren mir immer schon ganz klar gezeigt hat wohin es eigentlich gehen sollte mit dem Programm.
00:09:47: Denn das häufigste Feedback das ich bekommen habe von den Mütern war Ja, die Begleitung war großartig.
00:09:54: Ich habe so viel gelernt!
00:09:55: Es gibt auch manche Mütter, die dann behauptet haben, ich würde als kleines Maxal auf ihrer Schulter sitzen und ihnen immer wieder unter Tag so manche Dinge zurufen, die ihnen dabei helfen durch den Alltag zu kommen... Aber das was alle gesagt haben war, dass was sie am meisten getragen hat, was sie immer wieder zurückgeholt hat Das, was ihnen so ein unglaublicher Balsam auf der Seele auch war – das war die Community.
00:10:25: Das war die Tatsache, dass sie gemerkt haben ich bin nicht alleine es geht anderen genauso wie mir die tun sich auch schwer, dass Sie gemerkt habe hier sind Frauen die am gleichen Strang ziehen, Frauen, die eine ähnliche Vision haben und auch sehr ähnlichen Herausforderungen haben.
00:10:45: Und wenn ich all das zusammennehme und all das Feedback, dass sich über die Jahre bekommen hat von den Mitteln dann ist eigentlich aus meiner Sicht heraus völlig klar wohin es jetzt gehen muss und wohin sie jetzt auch gehen wird?
00:10:57: Ich habe letzte Woche ja schon angekündigt im Hintergrund sind wir gerade dabei denn MMC einmal von links auf rechts zu drehen, einmal komplett durchzuwalten und zu schauen was bleibt.
00:11:10: Und folgendes kann ich dir jetzt schon mit absoluter Sicherheit sagen!
00:11:15: Es wird weiterhin Gruppen Calls geben, das heißt es wird weiterhin Calls gegeben wo wir sehr individuell begleiten.
00:11:21: Weil jede andere Lebensumstände hat weil jeder eine andere Persönlichkeit ist weil die Kinder vielleicht in einem anderen Alter sind oder selbst wenn sie im gleichen Alter sind andere Eigenschaften Bedürfnisse und again andere Lebens umstände haben Und weil bedürfnisorientierung für mich einfach heißt dass muss ich an den bedürfensten jeder einzelnen Familie orientieren, das was wir gemeinsam aufsetzen und darum kann es nur individuelle Antworten geben.
00:11:44: Darum wird diese Komponente mit absoluter Sicherheit bleiben.
00:11:47: Was auch sicher bleiben wird ist ein Mitgliederbereich auf meiner Website – auch wenn wir den jetzt komplett überarbeiten werden!
00:11:52: Und die dritte Komponentin für die ich jetzt am allermeisten freudig aufgeregt bin weil ich fest davon überzeugt bin dass es einfach den Nerv der Zeit wirklich treffen und euch Mütter dort abholen wird, wo ihr aktuell den größten Bedarf habt.
00:12:14: Und darum wird der Community-Esspekt des Programmes wesentlich größer werden als vorher.
00:12:21: Da gibt es zumindest zwei Dimensionen über die ich heute schon sprechen kann.
00:12:25: Das eine ist, dass der MMC multilingual Moment am Glück nicht mehr länger an sechs Monats Programm sein wird.
00:12:30: Das heißt bis jetzt war es immer so.
00:12:31: du bist dann Tag X eingestiegen und nach sechs Monaten von diesen Tag X an war das Programm für dich zu Ende.
00:12:37: auch der Zugang zur Community war vorbei und der Zugangs zum Mitgliederbereich war zu Ende.
00:12:42: Und ich weiß, dass das viele Mütter immer wieder gestresst hat weil sie sich einfach unsicher waren wie Sie das dann alleine weitermachen werden.
00:12:49: und Es ist nun mal leichter bei Dingen dran zu bleiben.
00:12:52: das ist total menschlich wenn es professionelle Beklärtung gibt.
00:12:56: Es ist leichter dran zu bleiben, wenn du nicht alleine bist!
00:12:59: Es ist leichter dran zu bleiben, wenn du eine Community hast.
00:13:02: Darum wird der Multi-Dingle Moment am Club nicht mehr ein Programm für sechs Monate sein, sondern der Zugang wird wesentlich länger gewährt werden.
00:13:10: Das heißt nach Abschluss der Callperiode stehst du nicht plötzlich alleine auf der Straße, sondern bist weiter Teil der Community.
00:13:16: Du kannst uns weiterhin Fragen stellen und sich mit den anderen Müttern austauschen.
00:13:20: Und du kannst weiteren Teilen haben an all dem was alle anderen teilen!
00:13:24: Natürlich hast du auch weiterhin Zugriff auf den Mitgliederbereich.
00:13:28: Und die zweite Komponente ist, dass ich sehr aktiv die Community per se fördern möchte.
00:13:32: Das heißt wir werden nicht mehr nur Beratungskolls anbieten wo du mit deinen Herausforderungen und Fragen kommst sondern wir werden sehr gezielt auch darauf schauen das wir Angebote liefern bei denen die Community sich persönlich vernetzen kann.
00:13:47: Ich habe da schon ein paar Ideen wie das ausschauen kann und was wir machen werden.
00:13:52: Die Details dazu arbeiten wir gerade aus Und ich freue mich schon sehr, wenn ich sie dann noch weiter ausführlicher mit dir teilen kann.
00:14:00: Für heute bleibt mir Dir noch folgendes hier zu lassen – erstens!
00:14:05: Der Malte-Lingual Momentum-Cube in seiner neuen Variante wird Ende Jänner zwanzig, siebenundzwanzig neu starten.
00:14:12: Es wird aber für ein paar Mütter die Möglichkeit geben schon früher in das Programm einzusteigen und wenn du Bei denen dabei sein möchtest, die erfahren wann es endlich soweit ist.
00:14:22: Wann das erste Mal die Türen geöffnet werden ab wann du schon loslegen kannst dich umschauen kannst dem neuen Mitgliederbereich dich bereits vernetzen kannst mit den anderen Müttern dann trage dich ganz einfach auf unsere Warteliste ein.
00:14:33: ich verspreche dir an dieser Stelle auch für all diejenigen und nur für diejenigen die auf der Wartelliste sind wird es auch ein ganz besonderes Bonus Angebot geben dass es noch zwanzig sechsundzwanzig geben wird bevor wir dann zwanzigs siebenundzwzig im Jänner offiziell starten.
00:14:49: Wir lassen den Link zur Warteliste ganz einfach hinten schonen und trage dich an.
00:14:52: Wenn du auf keinen Fall verpassen möchtest, sobald die Türen geöffnet sind!