Warum ich den Begriff Herzenssprache nicht verwende
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Worum geht’s in dieser Folge? „Herzenssprache“ ist ein schöner Begriff, und viele Eltern erkennen sich sofort darin wieder. Trotzdem verwende ich ihn in meiner Arbeit nicht. Warum? Weil in diesem Wort eine Bewertung steckt. Und die passt nicht für alle.
Seit 2019 begleite ich Eltern dabei, ihre Erst- oder Herkunftssprache an ihre Kinder weiterzugeben. Viele von ihnen fühlen sich mit dieser Sprache tief verbunden. Viele aber auch nicht. Manche haben ihre Heimat bewusst hinter sich gelassen. Andere wollten im neuen Land einfach dazugehören. Und bei manchen hängt eine schwierige Familiengeschichte an der Sprache. Und trotzdem entscheiden sie sich dafür, die Sprache weiterzugeben – für ihre Kinder.
In dieser Folge erzähle ich dir, warum genau diese Eltern meinen größten Respekt haben. Und warum du deine Sprache auch dann weitergeben kannst, wenn sie sich für dich nicht nach Herzenssprache anfühlt.
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
- Was Erstsprache, Herkunftssprache und Herzenssprache unterscheidet
- Welche Bewertung im Begriff „Herzenssprache“ steckt und wen sie ausschließt
- Warum viele Eltern erst durch ihre Kinder wieder Zugang zu ihrer Herkunft suchen
- Weshalb Sprachweitergabe oft auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ist
- Weshalb ein Raum mit anderen Müttern in ähnlicher Situation gerade dann so wertvoll ist
Du willst diesen Weg gehen, aber nicht alleine? Dann sei beim Neustart des MMC Multilingual Momentum Club® dabei. Um das Bonusangebot nicht zu verpassen, trag dich hier in die Warteliste ein: WARTELISTE
QUICKLINKS Dr. Bettina Gruber Email an bettina@dielinguistin.at
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Musik: Ben Leven YouTube
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